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Montag, 16. Dezember 2013

Getaggt von Nina (kleidermanie)

Nina von der Kleidermanie hat mich vor einigen Tagen sehr nett gefragt, ob ich bei einer Art Nähbloggerkettenbrief mitmache und hat mir zehn Fragen gestellt (danke dir!). Ich finde die Aktion toll, es ist immer interessant, etwas über die Person hinter dem Blog oder hinter der Nähmaschine zu erfahren. Ich bin sowieso nicht die Verschlossenheit in Person und ob mich jemand im Zug, an der Uni oder auf einem Blog kennen lernt, ist für mich kein grosser Unterschied. Ich bleibe dieselbe und muss mich nicht verstellen oder verbergen.

  1. Warum hast Du mit dem Nähen begonnen?
Das waren so viele verschiedene Einflüsse. Ich habe Kleider und Verkleiden schon als Kind geliebt und immer Röcke getragen – meine Liebe zum Nähen kommt auch daher, dass ich schöne Kleider und Stoffe sehr gerne mag. Genäht habe ich anfangs viel von Hand für die Barbiepuppen und die Bärchen. Mit 12 mutierte ich zum totalen Fantasy-Fan und nähte dann verschiedene Kostüme (ich packe jetzt nicht all die Elbenkleiderfotos aus) und mit 14, 15 dann einige bunte Tellerröcke. Seitdem habe ich vor allem Kostüme genäht für mich und den Musikermann.
Andererseits nähe ich, weil ich gerne mit den Händen etwas erschaffe und Nähen als ungemein zufriedenstellend empfinde. Momentan ist es vor allem auch Herausforderung für mich, die ich immer wieder brauche. Mir gefällt auch der Gedanke, dass ich vieles selber herstellen kann. 

  1. Hast Du ein (Näh-Strick-)Projekt, das Du unbedingt umsetzen möchtest?
Hm, ich zeige nach Weihnachten bestimmt noch einige Näh- und Strickpläne für das nächste Jahr. Dieses Modell aus der Rebecca ist ganz weit oben, entweder als Kleid oder als Pulli. Ich habe mich so in das Kleid verliebt und finde es einfach wunderschön. Vielleicht mag ja jemand einen Kleider-Knit-Along mitmachen?

Wahnsinnig schön fände ich auch die Agatha-Jacke von Andi Satterlund, aber in der Version von Zelda und zwar in aubergine/dunkelviolett.

Zum Nähen fällt mir spontan dieses Kleid ein, das mir auf Anhieb gefallen hat und mich nicht mehr loslässt. Ein langes Sommerkleid fehlt noch in meinem Kleiderschrank und dieses Modell gefällt mir sehr (und das Styling dazu!). Ich habe aber keine Ahnung, was für einen Stoff ich nehmen könnte, damit es nicht zu elegant ist.


  1. Wie gehst Du beim Nähen vor? (Schnittmuster- und Stoffauswahl, Probemodell oder geht es gleich los. Arbeitest Du sorgfältig, ...
Das ist ganz unterschiedlich. Ich bin unperfektionistisch und chaotisch und ungeduldig. Es braucht für mich einige Überwindung, ein Probemodell zu nähen, aber lohnt sich natürlich dann auch. Ich nähe gerne (für meine Nähkenntnisse) schwierigere Sachen, weil das Nähen dann Herausforderung ist. Und dann nähe ich sehr gerne ohne Muster und schöne Verarbeitung, weil Nähen dann Kreatives Erschaffen ist. Das heisst, ich nähe mal mit Muster und Probemodell, mal nach eigenem Schnittmuster und Ideen...und sorgfältig arbeiten tue ich, wenn ich mich sehr sehr anstrenge:)

  1. Was trägst Du am liebsten?
Spontan: Röcke und warme Socken. Das kommt aber auf die Situation an. Ich bin gerne schön angezogen, gerne auch mal mit hohen Schuhen. Aber die Bequemlichkeit ist wichtig, ich gehöre zu denen, die auch mit den Kindern Fussball spielen, auf dem Boden herumkriechen und einen wilden, bösen Piratencaptain mimen. Da darf die Kleidung gerne bequem sein, Bleistiftröcke sind da nicht erwünscht.

  1. Du kochst gerne. Hast Du ein unvergessliches Geschmackserlebnis?
Ganz spontan: Korianderblätter! Ich liebe ihren Geschmack. In Linseneintöpfen, Curries, Dörrbohnen-Walnuss-Salat … vielleicht schreibe ich mal ein paar Koch und Backposts.

  1. Wovon lässt Du Dich inspirieren?
Von meiner Schnittmustersammlung, natürlich von tollen Näh- und Strickblogs, Kleidung in Magazinen, von eigenen Ideen oder Ideen von Bekannten.

  1. An welchem Ort fühlst Dich am wohlsten?
Das ist schwierig. Ich liebe Abwechslung, deshalb müsste ich verschiedene Sachen aufzählen. Ganz weit oben auf meiner Glückskala sind sicher die Berge (oder Hügel), nirgendwo sonst fühle ich mich so frei und gut. Ansonsten: (Ganz kitschig) in den Armen des Liebsten; beim wilden Herumtanzen und Feiern; draussen in der Natur beim Wandern; gemütlich in der Küche beim Backen oder Kochen.

Unser "Hausberg"

































  1. Wenn du in der Zeit reisen könntest, in welches Jahrzehnt würdest du reisen?
Eine sehr schwierige Frage. Ich würde wohl am liebsten ganz viele Zeitfenster öffnen und in andere Zeiten und Mentalitäten spähen. Emotionsgeschichte interessiert mich sowieso sehr. Wenn ich mich entscheiden muss, dann würde ich wohl gerne in die Vorkriegszeit, Kriegszeit oder Nachkriegszeit reisen. Vielleicht gerade nach Osteuropa...Weil ich mich im Studium darauf fokussiere und gerne wissen würde, "wie es wirklich war". Und mir so etwas nicht vorstellen kann...

  1. Hast Du noch weitere Hobbys?
Viel zu viele. Kochen und Backen sind definitiv ganz weit oben, für mich nie ein „Müssen“. Sport und draussen sein – ob Wandern, Joggen, Skifahren etc. Tanzen und Feiern und auch mal Feste organisieren. Und schöne Zeit mit lieben Menschen verbringen, gerne auch mit Kindern.

  1. Was würde Dich richtig glücklich machen?
Da fällt mir gar nichts ein ausser das Übliche...Weltfrieden ;), mehr Gerechtigkeit. Ich bin richtig glücklich und habe auch allen Grund dazu. Meiner Familie und meinen Liebsten geht es gut, ich bin privilegiert und glücklich aufgewachsen und darf in einer privilegierten und glücklichen Situation leben. Ich glaube, mehr kann ich mir gar nicht wünschen. 

Ich freue mich sehr, ein paar Fragen an Ella Mara stellen zu können. Sie ist wie ich eine sehr neue Bloggerin, näht und schreibt aber sehr toll und ich freue mich, etwas mehr von ihr zu erfahren. 

Sonntag, 15. Dezember 2013

Weihnachtskleid-Sew-Along: Teil 5

Zwischenstand: keine Sekunde weitergenäht, das war eine sehr vollgestopfte Woche.

Dafür:

- kam die beste Kamelschwester hierher für zwei Tage und gestern Abend sogar noch mehr Besuch. Es gab Mezze mit Fladenbrot, Poulet, Falafel, Joghurt-Tahina, Hummus, Oliven-Tomatenpaste, Baba Ganoush, gerösteten gesalzenen Mandelstäbchen und gegrilltem Gemüse. Und zum Frühstück selbstgemachte Erdnuss -und Erdnusschokobutter. War so schön, mit der Schwester zusammen gemütlich zu kochen.

- ist gestern Abend bei uns im Haus ein kleines Mädchen zur Welt gekommen. Einfach wunderschön. Ich bin froh, war ich nicht dabei, ich glaube ich hätte nur noch geheult. Die junge Mutter ist momentan "alleinerziehend" und wohnt eine Weile hier, meine Schwägerin war dabei bei der Geburt (sie hatte dieselbe Hebamme und auch zwei Hausgeburten), dafür haben meine Schwester und ich gekocht, auf Nichte und Neffe aufgepasst. Deshalb liegen jetzt überall Kinderbücher herum, Puppenkleider und Autos.

- habe ich heute mehrmals das kleine Menschlein bestaunt und war sehr sehr ehrfürchtig und freudig

- hab ich mit den Kindern heute einen langen Abendspaziergang am Fluss gemacht und während Fräulein N. den Nebel getrunken hat, hat Herr M. mit den Booten gesprochen.

- war ich auf der Hobbitvorpremiere, an einem schönen Abendkonzert und habe spontan zwei Tage mehr als üblich Kindermädchen gespielt gearbeitet, die andere Betreuung fiel aus.

- habe ich endlich die Wohnung wieder richtig aufgeräumt und geputzt. Nach der Kocherei und dem Kinderbesuch ist der schöne Wohnungszustand aber auch schon wieder vorüber.

- die Rohfassung meiner MA-Arbeit fast fertig geschrieben.

- viele Plätzchen gegessen und noch mehr Schoko-Erdnussbutter.




Das heisst: Nächste Woche gibt es für mich wieder Weihnachtskleid-Nähzeit!


Mittwoch, 11. Dezember 2013

Babyschühchen

Danke euch allen für die vielen lieben Kommentare zum Weihnachtskleid - ich habe mich seeehr gefreut.

Stricken gehört zu meinen liebsten Beschäftigungen. Da ich meine Finger selten still halten kann, stricke ich fast immer und überall. Ob jetzt 10 Minuten Tramfahrt die Möglichkeit dazu ergeben oder ein nicht allzu anspruchsvoller  Film oder am Open-Air früh am Morgen vor dem Zelt...

Babyschühchen habe ich im letzten Jahr einige gestrickt, sie gehören zu meinen Favoriten. Sie sind schnell gestrickt, dennoch nicht so langweilig wie Socken und sehen einfach süss aus. Zudem sind sie genial für Wollreste, gerade Sockenwolle kann man so gut verwerten. Und es sind schöne Geschenke...

Für süsse Erdbeerfüsse...



Leider habe ich bei den Blättern eher etwas zu dünne Wolle genommen, deshalb sehen sie etwas unförmig aus.

Ballerinas für ein kleines Mädchen



Ich habe leider kein gutes Foto von vorne, so sehen sie im Original aus:



Klassische Babyschühchen für ein Hippiebaby :) mit einem wirklich schönen Muster, das man leider nicht so gut erkennt.





Diese bunten Sockengarne sind sonst nämlich schwer verwertbar und ich finde, sie passen wirklich gut zur Mutter und zum (in jedem Moment) auf die Welt kommenden kleinen Baby. Ich mag es auch, dass diese Schühchen "unisex" sind, es gibt genug geschlechterspezifische Babykleider...

Gestrickt habe ich sie alle nach Modellen aus diesem Buch, ich finde es wirklich wunderschön und die Modelle darin sind einfach zauberhaft. Jedoch sind die Anleitungen teilweise mangelhaft und eher vage gehalten...

Sonntag, 8. Dezember 2013

Weihnachtskleid-Sew-Along: Teil 4

Einen schönen zweiten Advent allerseits!

Ich bin endlich etwas weitergekommen beim Weihnachtskleid-Nähen, dafür wurde die Uni straflich vernachlässigt. Da ja so schönes Wetter war und ich noch nach draussen musste. Und ganz viele Plätzchen gebacken habe. Und gestern Abend spontaner Besuch da war. Und wir bis nach Mitternacht Chips, Plätzchen, Salzstangen gegessen haben, Glühwein getrunken und "der wahre Walter" gespielt. Aus diesem Zustand sind auch die Fotos. Manchmal bereue ich es, keine Schneiderpuppe zu haben...


KLEID 1:

Es fehlen noch: die Ärmel, der Reissverschluss und der Saum. Ich mag die Röcke eher kurz, also sollte es nicht sehr weit über das Knie gehen. Und dann fällt es auch schöner und macht weniger ballonförmig. Ist alles hoffentlich machbar bis zum nächsten Termin.

"Uaah es passt nicht, das muss ich ändern"
Ist glücklicherweise vorbei, das Kleid sitzt eine Grösse kleiner (für meine Ansprüche) perfekt. Ist bequem und dennoch nicht zu weit.

"Ich habe diese schwierige Stelle gemeistert und bin megastolz"
Naja, die Falten waren so meine Problemzone, wer will schon Falten haben? Ich hatte so meine Mühe, auf welche Seite die zeigen müssen und habe sie ein paar Mal vergnüglich verkehrt herum gefaltet...war eher kompliziert. Ansonsten ging es aber ganz flott, das Kleid hat ja zum Glück nur wenige Schnittteile und Nähte.

"Soll ich hier noch eine Borte aufnähen, was meint ihr?"
In meinem Fall eher: soll ich den Saum mit einem weissen/cremefarbenen Schrägband einfassen? Ich glaube, dann würde das Kleid noch etwas mehr herausstehen, was es gerne dürfte, und da ich ja meist dunkle Strümpfe trage, wäre da ein Kontrast schön. Was meint ihr?

"Das sieht doch schon ganz gut aus, oder?"
Ich bin jetzt jedenfalls sehr zufrieden, ich denke das Kleid und ich, wir werden Freunde! Der Schnitt ist einfach, aber effektvoll - eignet sich gut für gemusterte Stoffe. Ich glaube, dass ich es nochmals nähen werde, aber in einem gross gemusterten Stoff, so etwas fehlt mir noch im Kleiderschrank.

Die Falten aus der Nähe
































Seitenansicht, aber noch ohne Reissverschluss, geschwängert mit Salzstangen und Co
Nein, kein Duckface, ich pfeife ein Liedchen im falschen Moment
Ich könnte es ja so lassen, das wäre DIE Armübung schlechthin
Die Nahttaschen, an denen ich auch so meine Freude habe - ich wusste nicht, dass die so einfach zu machen sind

















:








KLEID 2:

Wurde sträflich vernachlässigt nach der Kaffee-weg-Dusche. Aber dauert auch nicht mehr allzu lange und das Kleid mag ich schon einmal sehr, der Schnitt des Oberteils ist sehr einfach, aber toll! Das wird bestimmt ein viel getragenes Alltagskleid, bequem und dennoch durch den Stoff nicht langweilig.

Léider habe ich erst gestern gemerkt, dass meine Nähmaschine beim Elastikstich gestreikt hat und der so elastisch war wie Stahl. Also wieder aufgetrennt, was leider seeehr mühsam ist. Zudem muss ich dem Oberteil noch Weite wegnehmen. Es ist nämlich so ziemlich kurz und weit.

Hier würde ich gerne noch einen passenden Loop dazunähen, da das Kleid schon einen eher weiten Ausschnitt hat und bei Bedarf etwas "wintertauglicher" wäre.








 Katharina vielen Dank fürs Organisieren, ich bin gespannt auf alle anderen Kleider hier


So und jetzt geht es ab zu Freunden, Kekse verzieren! 

Mittwoch, 4. Dezember 2013

MMM: Wintermiette

Guten Morgen!

Diese Strickjacke ist in der "Bloggerwelt" nichts Neues, für mich aber schon. Schliesslich ist sie meine erste gestrickte Jacke und ich freue mich riesig darüber. Ich brauche nämlich unbedingt neue Strickjacken und dachte dann, warum nicht endlich selber eine machen? Stricken tue ich ja schon lange und sehr gerne. Gesehen habe ich die Jacke zum ersten Mal bei Wiebke - sie preist sie so euphorisch an, dass ich dachte, das wäre ein gutes Jackenanfängerprojekt. Und recht hat sie.

Heute so getragen, ich habe heute "Kinderdienst" und darf sicher nach draussen, also langweilig in Jeans. Die Jacke kann man nämlich wirklich gut zu Hosen tragen - ich zeige sie dann bestimmt auch mal in einer etwas schöneren Kombi :) (Kopf ist weg, weil die Blitzfunktion böse ist zu verpennten Gesichtern)






Wenn man sich erst einmal in die englischen Strickbegriffe (bei jedem "yo" (yarn over) sagt meine innere Stimme "yo man") eingelesen hat, ist die Jacke wirklich keine Zauberei mehr. Da ich über einen eher langen Oberkörper verfüge und die Wolle recht warm ist, wollte ich die Jacke länger haben, sie ist mir aber schlussendlich fast zu lang geworden, das nächste Mal gerne etwas kürzer. Die liebe Mama Kamel ist aber sicher sehr froh darüber, warme Nieren und so, und die Jacke ist so absolut kuschlig winterwarm und auch hosentauglich.

In die Wolle bin ich sozusagen verknallt. Sie ist sehr preiswert und die Farbe ist ein Traum. Sie changiert von knalligem kobaltblau zu graublau, je nach Licht. Gerade dank der Farbe bin ich sehr glücklich über die Jacke, werde sie ganz bestimmt gerne tragen und überlege mir schon, was für Projekte man mit der Wolle noch machen könnte. Am liebsten hätte ich noch ein Kleid in dieser Farbe, und dann natürlich noch eins, zwei Strickjäckchen in anderen Farbtönen die es gibt...

Die Passform ist sosolala, da ich sehr eng stricke und die Maschenprobe zu klein war, habe ich locker gestrickt und wohl gerade um den Ausschnitt herum etwas zu locker. Das liegt aber sicherlich auch daran, dass die Höcker der Frau Kamel es nicht mit Frau Satterlunds beeindruckender Oberweite aufnehmen können und ich die nächste Jacke enger stricke. Da ich noch nie ein Bündchen angestrickt habe war ich ratlos, was ich denn bei einer höheren Maschenanzahl machen soll. Mein schlaues Strickbuch hat hier netterweise Abhilfe verschafft, hat super geklappt (wenn jemand mag, kann ich das hier noch nachtragen).

Hier die Jacke ungetragen (so die Farbe bei eher düsterem Licht)
Ein wunderschönes Stilleben mit dem immer einzigartig schlafenden Herr Kater (wer kanns ihm verübeln? Wir würden sicher alle gerne etwas länger schlafen)
Ich glaube, er mag die Jacke.
Strickmuster: Miette von Andi Satterlund, hier gratis verfügbar.
Wolle: Yukon von maddison
Änderungen: 2 Musterrapporte länger gestrickt, die Armbündchen ebenfalls einige Runden länger.

 Ich lese hier schon lange gerne mit bei dieser Aktion und finde sie so inspirierend. Viele Schnitte aus meinem Fundus sehen an "echten" Frauen plötzlich ganz anders aus, schönere Stoffe werden verwendet und lassen die Kleider ganz in anderem Licht erscheinen, langweilige Schnitte kreativ umgesetzt...

Montag, 2. Dezember 2013

Kochschürzen-Sew-Along: Finaaaleeeee - die Gypsy-Schürze

Hurraa, meine Schürze ist gerade fertig geworden!! Und obwohl ich mir nicht so grosse Vorstellungen davon gemacht habe - so stelle ich mir eine Gypsyschürze vor!


Sie klimpert bei jeder Bewegung, schwingt schön mit und ist zudem aus 100 % Restestoffen und Resteklimbim gemacht. Mit Glöckchen und so...







Die Schürze vom Kamelmann ist schon seit zwei Wochen fertig, er trägt sie sehr gerne! Beispielsweise heute zum Kochen...


So aber jetzt folgt noch eine Bilderflut von der Gypsyschürze: 

so schaut es aus, wenn ich an mir herunterschaue....
brav am Kochen...
mmmmmmh, lecker
(Ich mache gar nicht gerner Fotos von mir, wie soll ich bloss gucken, Herr Kamel?)
Ich muss die Rosen anschauen?
Igitt, die riechen nicht merh so frisch 
so ists mir lieber 
oder einfach das halbe Gesicht wegschneiden, das geht auch
Ich bin dann mal Tanzen!!! 
Mir hat das Schürzennähen sehr viel Spass gemacht, da ich voll Elan einfach herumschnurpfen konnte und mich austoben, gerade als Kontrast zur elendigen Probeteilanpassung vom Weihnachtskleid. Ich habe zwar schon mit 12 oder 13 mit dem Nähen begonnen (liebe Kindheitsfreundin Fräulein Schlange, die hier mitliest, erinnern Sie sich an den Vampirumhang?) aber habe selten nach Schnittmuster genäht. Ich mag das kreative Herumgebastele - das gibt zwar das weniger perfekte Ergebnis, aber mehr Freude im Entstehungsprozess.

Damit ihr euch jetzt vorstellen könnt, wie im Kamelhaus zukünftig gebacken und gekocht wird, einfach dieses Lied hören, euch die Schürze vorstellen wie sie mitklimpert und wild in der Küche herumhüpfen.

Mehr zu sehen bei Martina - vielen Dank!

Sonntag, 1. Dezember 2013

Weihnachtskleid-Sew-Along: Teil 3

So, eigentlich hätte ich dieses Wochenende kaum Zeit gehabt, am Weihnachtskleid oder der Schürze weiterzumachen, aber da ich am Freitag krank war und nicht wegfahren konnte wie geplant, hatte ich doch noch etwas Zeit übrig. Die drei Adventskalender sind fertig, also kann ich ran ans Weihnachtskleid!

Das heutige Motto hier ist wohl: "Probemodell sitzt, ich kann den richtigen Stoff zuschneiden"
 und "jetzt aber los, erste Nähte sind gemacht" - die mache ich nämlich heute.

KLEID 1:

Zur Erinnerung, das hier wird es:

Ich habe nochmals von vorne begonnen und mit sehr viel Liebe das Schnittmuster und Probeteil Nr. 2 eine Nummer kleiner zugeschnitten, mehr schlecht als recht zusammengeschnurpft - aber diesmal passt es! Ich glaube so darf das Kleid bleiben: es ist zwar noch immer nicht hauteng, aber ich mag ein wenig Bequemlichkeitszugabe. Gerade für ein Weihnachtskleid.

Gestern Abend habe ich dann noch Stoff und Futter gebügelt. Das ist im Kamelhaus immer so eine Sache, da ich nur ein vorsintflutliches Bügeleisen habe, kein Bügelbrett und keinen Sprüher (ich wusste nicht, wie man das auf Hochdeutsch nennt und musste erst einmal ein paar Begriffe ergoogeln. Heute morgen habe ich schon allerlei schlüpfrige Sachen gesehen *hust*). Das heisst, Bügeln schaut bei mir so aus:

Auf dem Küchentisch, auf dem Küchenbankpolster....
































Und besprüht wird mit der Wasserpistole, hehe















Kleid und Futter sind zugeschnitten, heute komme ich hoffentlich zum Nähen





























































KLEID 2:

Aufgrund einer Unachtsamkeit muss Frau Kamel leider melden, dass das fast-fertige Kleid vorerst in der Waschmaschine vor sich hinschleudert, damit es nicht mehr so sehr nach dem Kaffee riecht, in dem es gebadet hat. Aber nächste Woche spätestens kann ich es fertig zeigen :)

Katharina sammelt alle braven Weihnachtsnäherinnen hier, vielen lieben Dank dafür!