Freitag, 19. Oktober 2018

Lille MAG Sewalong Nr 2

Schnittfindung und Materialbeschaffung

Mit meiner zugegeben sehr häufigen Bloggerabsenz verpasse ich meist sämtliche Sew Alongs. Dabei mag ich es sehr, gemeinsam Projekte zu verfolgen und bin dann meist sehr motiviert. Dieses Jahr war bis jetzt zu viel Anlassnäherei und obwohl ich ja eine riesige Liste mit Nähideen für den Herbst und Winter habe, möchte ich gerne beim Sew Along des Magazins von lillestoff mitmachen. Schliesslich sind spontane Nähaktionen  oft die besten!

Ich habe das Heft gestern gekauft und bin per Zufall auf den Sew Along gestossen. Obwohl der Latzrock mein absoluter Favorit ist, hat mich das Kleid Fint sehr angesprochen. Das wäre genau ein Schnitt, der als Umstandskleid gut tragbar ist und auch später wieder getragen werden kann. Der Bauch ist nämlich diesmal grösser als letztes Mal, da werde ich weniger lang meine normale Garderobe tragen können. Ich freue mich darauf, einen unkomplizierten Schnitt zu nähen!

Da ich momentan auf keine neuen Stoffe kaufen will, habe ich den Fundus durchstöbert und dabei festgestellt, dass ich so gut wie keine Stretchstoffe in grösseren Mengen als 1.5 Meter besitze. Nur ein dunkelblauer Jersey (zu langweilig für den Schnitt) und ein petrolfarbener Romanit (möchte ich eher für einen anderen Stil Kleider verwenden). Ein Stoff würde passen, leider habe ich davon nur ca 1,6 Meter statt der geforderten 1,9.

Ich werde die Schnittteile mal abpausen und dann schauen, ob es womöglich reicht. Notfalls könnte ich die Ärmel auf 3/4 Länge kürzen oder das Kleid generell etwas kürzer nähen, üblicherweise mag ich Kleider eher lang als kurz und bin ja auch nicht grösser als der Durchschnitt.



Donnerstag, 18. Oktober 2018

Osterkleid und Geburtstagskleid mit Wolljäckchen - Nachtrag

Wie bereits letztes Jahr hat das Kind ein Osterkleid gekriegt. Ich glaube, das wird hier jetzt zur Tradition: schliesslich hat sie um Ostern herum Geburtstag und das Kleid kann als Oster- und Geburtstagskleid dienen.

Den ersten Geburtstag haben wir nun tatsächlich am Ostersonntag feiern dürfen! Das Kleid ist aus dem wunderschönen Häschenstoff vom letztjährigen Mini-Osterkleid. Da es wirklich kalt war und sie ein wenig erkältet, trug sie darunter ein warmes Strickjäckchen.

Das Schnittmuster ist sehr toll, schnell genäht und ich mag Trägerkleider einfach sehr. Etwas zu lang genäht, damit es ihr auch noch länger passt. Werde ich auf jeden Fall noch einmal nähen, vor allem weil man da auch super Stoffreste verwenden kann (v.a. für Oberteil und Futter)





Das Strickjäckchen habe ich im Herbst 2017 begonnen und erst im Frühling 18 fertiggestrickt. Es passte im fertigen Zustand schon nicht mehr so richtig, leider bin ich gut darin, Kleidungsstücke zu spät zu beenden. Kind 2 kann das Jäckchen aber sicher auch gebrauchen. Das Strickmuster ist toll zu stricken, schön, einfach und dennoch nicht langweilig.



Schnittmuster: Latzrock von Mamas Liebchen 
Stoff: Baumwollstoff von stoffartig / Leinenreste aus dem Fundus (Futter)
Grösse: 74 oder 80, weiss es nicht mehr
Änderungen: Nur den Rock etwas verlängert, damit er länger passt - das Kind ist tendentiell eher schmal gebaut. 




Anleitung: Stricken für Jungs und Mädels, Julie Jaeken, Modell Lucie
Wolle: Wolle, die ich irgendwann billig im Manor-Ausverkauf gekauft habe (vor vielen vielen Jahren)
Grösse: Weiss es nicht mehr (68?) und zu faul, es nachzuschauen...



Blumenmädchenkleid

Noch mehr Hochzeitsgastkleider, es hört nicht mehr auf ;)

An der Hochzeit meiner Freundin und dem Standesamt meiner Schwester trug das Kind ein klassisches Blumenmädchenkleid.







Auch hier habe ich lange nach einem geeigneten Schnitt gesucht. In Grösse 80 gar nicht so einfach, ein richtig festliches Mädchenkleid zu finden! Die Tochter durfte nämlich mit grad mal 14 Monaten Anfang Juni Blumenmädchen sein bei der Hochzeit einer meiner Kindheitsfreundinnen auf einem Schloss. Es war soo heiss und die Trauung fand draussen auf einem Kiesplatz statt, absolut perfekt für ein Kind! Die Tochter war dementsprechend lustig drauf, schmiss ihren (viel zu schweren) Strauss weg und fing an, mit Steinen herumzuspielen. Es war sehr lustig und sie hat den ganzen Tag total genossen und bis spätabends noch ihre Kunststücke gezeigt und den Clown gemacht.

Ich wollte einen Stoff, der festlich aber nicht zu kitschig ist und natürlich nicht zu heikel. Lochspitze mag ich sehr und ist auch nicht zu teuer. Dazu passend gab es ein Häubchen, weil ich das soo süss finde und sie hat ja noch nicht viele Haare, da ist ein Hut einfach wichtig bei so heissem Wetter. Später trug sie ein Fake- Blumenkränzchen, sie trägt das heute noch gerne. Ich glaube so 2 Tage vorher, als ich die Wettervorhersage sah, nähte ich noch ein passendes Windelhöschen, Stoff war genug da.

Das Kleid hat sehr gut gepasst und ihr war wohl darin. Ende August passte es sogar noch (knapp) für das Standesamt meiner Schwester, diesmal mit viel Regen und deshalb mit Body und Strumpfhosen.


Schnittmuster: 
Kleid: Rosa von Pattern4kids, Version mit Überrock
Höschen: Anleitung von "Schweizer Landliebe" 
Häubchen: Purl Soho Baby Sunbonnet (Gratisschnitt)
Stoff: Lochstickerei-Stoff / Batist und fürs Futter (Häubchen und Kleideroberteil) weisse dünne Baumwolle 
Grösse: 80/86 - fällt m.M. nach sehr klein aus, war eher eine 74, zumindest in der Breite
Änderungen: Anstelle eines Saumes habe ich die schöne Bordüre des Stoffes an den Saum genäht, dadurch ist der "Unterrock" etwas länger geworden als geplant

Montag, 15. Oktober 2018

DIY für Herbst und Winter 2018

Juhui, endlich ist die ganze Anlassnäherei vorbei und ich kann wieder einfachere Projekte ohne Zeitdruck nähen. Ich habe nämlich soo viele Stoffe, die ich gerne vernähen würde und momentan auch ab und zu Zeit dafür. Dabei möchte ich vor allem fürs Kind nähen, sie trägt jetzt 80 und teilweise 86 (nur bei Hosen und Pyjamas, sie ist eher schmal gebaut) und im Gegensatz zu den kleineren Grössen habe ich jetzt nicht mehr sooo viele Klamotten.
Was ich also so machen will:

Nähen

  • UFOs fertig!!! (darunter ein Wasserfallkleid, die Patchworkdecke, Flicksachen und ein paar angefangene Sachen vom Kind, können wir ja fürs Zweite brauchen. Vielleicht mache ich sogar mal einen UFO-Nähtag)
  • Ein oder zwei Bettanzüge für das Kinderbettchen. Wir haben nämlich nur einen und der muss dann immer ganz schnell trocknen...Stoff sollte vorhanden sein
  • Mindestens zwei grosse Lätzchen und 2 Ärmellätzchen. Schnitt ist schon gemacht und wurde bereits genäht, das kann ich auch so nebenbei nähen, wenn das Kind spielt.
  • Leggings oder Pumphosen für das Kind, für einmal gern Wiederholungsnäherei, sie könnte definitiv ein paar warme Sweathosen für unter Kleidchen gebrauchen. Schnitte dazu habe ich en masse, aus Ottobres und Nähbüchern
  • ein warmer Herbstoverall aus Flanell, zum Spielen draussen. Bei uns liegt ja nicht oft Schnee und ich denke, der könnte sie lange genug warm halten und sie muss nicht in einem dicken Schneeanzug herumwatscheln. Entweder wird es wohl Ottobre 4/17  oder der Bärenanzug aus der LMV 6/2015 ohne Füsschen, die beiden Schnitte muss ich mir noch genauer anschauen. Ein toller Schnitt ist auch im klimperklein-Babynähbuch drin, ich will nämlich einen Anzug mit Reissverschluss.
  • Pyjamas und Bodies, auch hier gerne Wiederholungsnäherei. Vielleicht kriegt sie zu Weihnachten (könnte ne Tradition werden?) einen neuen Pyjama, am liebsten aus Sweat mit Affen. Schnitte dafür habe ich viele, aus Ottobres und Nähbüchern.
  • kurze Röcke aus Webstoff, weil die so süss aussehen und ab Laufalter ja gut tragbar sind. Stoff habe ich genug, Schnitte habe ich auf pinterest gesammelt (ist ja supereinfach)
  • ein warmes Kleid fürs Kind aus Edelweissstoff, Reste von einem anderen Projekt. Der Stoff ist soo schön warm, da würde ich ihr gerne ein Kleid draus nähen, falls es reicht. Vielleicht werde ich den Grundschnitt vom "Michelhemd" nehmen(habe ich bereits genäht für ein anderes Kind) und einfach unten einen Rockteil annähen. Der Stoff ist nämlich dick und gefüttert, eignet sich sicher nicht für alle Schnitte und hat beim Michelhemd sehr gut gepasst. Ansonsten, falls der Stoff nicht reicht (und ich nicht noch mehr bestelle...) reicht ein einfaches Trägerkleid
  • vielleicht ein paar Mützen aus Sweat oder Jersey fürs Kind
  • vielleicht auch ein paar Strampler ohne Füsschen aus Sweat oder Jersey? Sew over it hat einen schönen Schnitt für wendbare "Dungarees" aus Jersey, das klingt sehr verlockend und auch warm. Und auch sonst habe ich soooo viele Schnitte, die passen würden
  • Dekonäherei für Weihnachten? Wahrscheinlich zu ehrgeizig und wird nicht reichen, aber ich mag Weihnachtsdeko eigentlich gerne und wer weiss. Ein Weihnachtspinterestboard könnte ich jedenfalls erstellen, falls ich mal zu faul bin für alles andere
  • Umstandsleggings für mich, eines der wenigen Dinge, die ich tatsächlich noch brauche. Da gibt es die Option, einfach einen Bund anzunähen (Masse kann ich ja von Umstandsjeans nehmen) an ein normales Leggingsmuster. Vielleicht kann ich ja auch noch eine gemütliche Sport/Gammelhose mit Bund nähen, der Bauch scheint nämlich grösser zu werden als letztes Mal
  • Vllt. ein zweiter Erin Umstandsrock von Megan Nielsen oder ein Cara Shirt oder Kleid von Megan Nielsen (beide Schnitte habe ich letztes Mal schon zugeschnitten)
  • ein Weihnachtskleid für mich? Ich hätte Lust, müsste aber noch überlegen...am liebsten, ohne neuen Stoff zu kaufen. Aber ein schönes Umstandskleid mehr wäre schon willkommen...oder dann ein Modell, das an Weihnachten noch tragbar ist und dann wieder nach der Schwangerschaft. Dolores von Milchmonster wäre eine Option oder Irene von Lotte&Ludwig, oder vielleicht ein Schnitt, den ich schon habe ;) Auf keinen Fall in dunkelrot oder aubergine, meine halbe Umstandsgarderobe hat schon diese Farbe.


Stricken
  • Eine Kombination aus Kleid und Leggings fertigstricken für das Kind
  • 2 Paar Socken für den Winter, fürs Kind
  • die eh schon zu kleine weisse Jacke fürs Kind fertigstricken (war eigentlich für den Frühling gedacht, aber das Strickzeug ging im Zug verloren, ging an die SBB ins Fundbüro (!!!) wurde dort aber als verschollen gemeldet und ich wusste lange nicht, ob ich nochmals von vorne anfangen muss oder nicht...
  • vielleicht eine schöne Wintermütze fürs Kind oder mich? Beides nicht nötig und jedenfalls ohne neue Wolle zu kaufen
  • eine Jacke fürs Minibaby in Grösse 50/56 oder einen warmen Wollanzug in dieser Grösse


Wenn ich auf meine wie immer sehr provisorische Jahresplanung blicke, fehlt noch Folgendes (Stricken lass ich erst einmal aus...):

  • Ein Mantel, nähe ich mir jetzt aber nicht für nur einen Winter und habe dieses Jahr schon genug Stoff gekauft
  • Neues Mittelalterkleid ist zumindest als Überkleid fertig, Stickereien fehlen noch und das Unterkleid ist etwa halbfertig. Ich weiss aber auch nicht, ob ich schwanger noch gross daran weiternähen soll
  • Empirekleid ist momentan auch kein Thema, wir haben ja auch keinen Platz zur Aufbewahrung *seufz*
  • Latzkleid ist im schwangeren Zustand auch unpraktisch
  • die Mittelaltertasche, mein ewiges Projekt - kann aber warten bis im Frühling
  • Bezug für die Wickelunterlage - noch immer nicht gemacht, noch immer sehr nötig
  • Latzkleid oder Latzhose, hätte ich Stoff und Schnitte, aber ich will momentan lieber ein paar Jerseybasics nähen. 
  • Wohnzimmerkissen und Sitzgelegenheiten fehlen noch, da wir aber im Frühling eh nochmals umkrempeln müssen, kann das auch warten bis dann
  • Geschenk-Pyjamahose und Tischsets fehlen auch noch *seufz*



Mittwoch, 3. Oktober 2018

Hochzeitsgastkleid 2 und Trauzeuginnenkleid 1

Vorneweg: ich habe mir ein Traumkleid genäht! Eines, das schon seit Erscheinen der Zeitschrift in meinem Kopf herumgeistert und das ich so wunderschön fand, aber nie einen Anlass dazu hatte.


Getragen an einer Hochzeit im Juni und als Trauzeugin Ende August bei meiner Schwester auf dem Standesamt. Diesmal allerdings ohne Petticoat, da der Rahmen sehr schlicht war.





Wie angekündigt finden in unserem Freundeskreis dieses Jahr einige Hochzeiten statt, darunter eine Junihochzeit auf dem Schloss einer meiner Kindheitsfreundinnen. Da meine Nähzeit begrenzt ist (d.h. ich nähe meist nur abends oder wenn das Kind schläft/friedlich spielt) habe ich mir gut überlegt, was ich genau für ein Kleid nähen will - Nähpläne liebe ich und wende dafür auch gerne Zeit auf. Weil ich nämlich dann nicht mal so schnell noch was anderes nähen kann, falls die Zeit nicht reicht.

Die Wahl fiel dann auf das Burda-Traumkleid und zwar wollte ich erst eines in Rosa, aber als ich dann ein pinkes T-Shirt meiner Mutter zum Joggen trug, wurde mir klar: es muss pink sein wie das Original! Zudem hatte ich mir in Venedig im Frühling pinke Schuhe gekauft, die mir so gefielen. Die Farbe habe ich früher oft getragen, in den letzten paar Jahren weniger. Ich mag sie eigentlich an mir, zu den dunklen Haaren und dem eher dunklen Teint. Kriterium für den Schnitt war, dass es bequem sein sollte und nicht bodenlang, da ich alleine mit der Kleinen dort sein würde und sie schon ziemlich schnell unterwegs ist. Ebenfalls wollte ich keine hohen Absätze tragen (die pinken Schuhe haben nur einen kleinen).

Die Stoffsuche war nicht einfach, wo findet man einen schönen brombeerfarbenen Stoff, der waschbar und trotzdem elegant ist? Der unglaublich schöne Onlineshop von Karlotta Pink hat mir die Qual der Wahl gelassen - soooo viele wunderschöne Stoffe zu gutem Preis! Ich habe mich dann für unifarben entschieden, eine indische Heirloom-Baumwolle mit violetten und orangen Fäden, die das Kleid ein wenig schimmern lassen.

Wie erwartet ist das Kleid das perfekte Hochzeitsgastkleid! Ich habe es mit einem gekauften Petticoat getragen und mich gefühlt wie Aschenbrödel, vor allem als ich zig mal die Treppen hoch und runter ging/rannte (und dabei die Deko umwarf, dank des voluminösen Rockes). Es gefällt mir unglaublich gut und ich kann es sehr weiterempfehlen! Mit einem ABER....

Das Kleid ist gedacht für einen festen Stoff, ich habe dünne Baumwolle genommen. Es ist mir auch ein Rätsel, wie die Unmengen an Stoffkräuseln bei einem dicken Stoff aussehen bzw. denke, das ist mühsam zu nähen und trägt unnötig auf. Da ich einen Kapitalfehler gemacht habe (Futter aus dem Rockteil zugeschnitten, anstatt dem Stoffrest....#facepalm...das bei knapper Stoffmenge) wurde das Vorderteil des Rockes beidseits um 10 cm schmäler, zudem habe ich das Seitenteil gar nicht zugeschnitten. Das Volumen war dennoch riesig! Das Oberteil habe ich dafür mit Einlage verstärkt. Auf die Taschen habe ich verzichtet, das war mir zu viel Volumen. Ich empfehle also, das Kleid aus dünnem Stoff zu nähen und das Oberteil dafür zu verstärken, mit dickem Stoff kann ich mir das Gekräusele kaum vorstellen. Da es wirklich wenig genähte Beispiele im Netz gibt, habe ich etwas ausführlicher geschrieben...

Das Kleid ist wirklich super, aber für mich definitiv ein "Anlasskleid", da es schon sehr offenherzig ist. Der Ausschnitt stand bei mir nicht wirklich ab, ich denke da muss noch mehr Einlage hineingebügelt werden oder oben ein festerer Stoff verwendet. Beim zweiten Mal habe ich es oben mit einer Sicherheitsnadel zusammengeklammert (wie hübsch, haha). Ich überlege noch, ob ich den Ausschnitt verändere. Trotzdem hätte ich Lust, noch so eines zu nähen...wer weiss? Der Schnitt ist wirklich speziell und schön.

Hier nochmals ohne Petticoat


wunderschön gebügelt, wie man sieht...


Und obwohl ich im Stress bin (am Freitag bin ich Trauzeugin auf der grossen Hochzeit meiner Schwester) habe ich es geschafft, beim MMM mitzumachen :)

Schnittmuster: Burda Style 10/2010, Nr. 116
Stoff: Baumwolle von Karlotta Pink
Grösse: 36
Änderungen
- Vorderes Mittelteil Futter mit Einlage verstärkt, da der Stoff sehr dünn ist. Würde beim nächsten Mal sogar das Vorderteil und Futter verstärken, ansonsten hält der Schlitz nicht schön
- Taille ca um 1.5-2 cm tiefer gesetzt (sie ist extrem hoch angesetzt im Schnittmuster, das gefällt mir nicht soo gut)
- Rockteile nur das hintere (7) 2x zugeschnitten und das vordere (6) im Stoffbruch. Dazu auf beiden Seiten ca 10 cm weniger Stoff verwendet für die Kräuselungen. Das lohnt sich extrem, der Rock hat so ein riesiges Volumen, mehr Stoff wäre wirklich zu viel gewesen!
- Die Taschen weggelassen. Aus Zeitgründen und weil mir das Volumen schon zu heftig war