Mittwoch, 7. März 2018

Rückblick 2017:Gestreiftes Strickjäckchen fürs Baby

In den Skiferien 2017 gestrickt bzw begonnen und im März fertiggestellt: ein einfaches zeitloses Strickjäckchen aus Wolle, von der ich nur noch jeweils einen Knäuel hatte. Gestrickt mit kleinen Nadeln, dauert zwar länger, aber ich bin kein Fan von allzu dicken Jacken. Die Knöpfe dazu finde ich wunderschön und die Farben irgendwie cool!

Leider ist es längst in einer Kiste und die Fotos sind auf meinem verlorenen Smartphone, aber so ungefähr sieht man doch, wie es aussieht.



Tragebild habe ich nur eines, dazu ein sehr schlechtes....aber egal.


Stricksachen zusammennähen kann ich so gar nicht, aber es schaut ja keiner so genau hin.

Anleitung: Fantastische Baby-Strickideen 2/2013                                          Wolle: Sockenwolle (Restwolle vom Hosenmatz und aus dem Fundus)                     Grösse: Ich glaube die kleinste Grösse...
NN: 3
Änderungen:
- Streifenmuster anders gewählt, ansonsten ist das Muster sehr toll! Ich mag so schlichte, zeitlose Designs 

Tagebuchbloggen #WMDEDGT? März 2018

Schon öfters mitgelesen, für einmal mitgeschrieben. Was machst du eigentlich den ganzen Tag, kurz WMDEDGT, jeden Monat am 5. Gesammelt bei Frau Brüllen

07.00   
Der Wecker klingelt, das Baby hat nur so einigermassen gut geschlafen bzw. war nach der Stillpause um ca 01.00 in unserem Bett (wie immer) und hat dabei unruhig geschlafen, ist öfters aufgewacht, hat sich viel bewegt und wollte den Schnuller nicht. Nicht so schlimm, in letzter Zeit ist sie nicht so oft erwacht, wahrscheinlich ist sie am Zahnen. Beim Aufwachen hat sie wie immer eine wunderbare Laune.

Der Mann und ich stehen auf, machen Kaffee und Frühstück (Porridge für mich und das Kind, Butterbrot mit Honig für ihn). Er macht eine Aufräumrunde, ich füttere die Kleine und ziehe ihr ein hübsches Kleid an. Wir machen uns bereit und bringen die Kleine zur Schwägerin einen Stock höher (Dort bleibt die Kleine, bis meine Mutter sie um 10 Uhr übernimmt).

08.00
Wir verlassen beide das Haus, er in sein Büro und ich auf den Zug. Unterwegs lösche ich endlich mal wieder die vielen Fotos auf dem Handy und führe zwei Organisationstelefonate.

09.00 - 11.30
Ich sitze im tibits in Bern und trinke einen fancy Kurkuma Latte *g* und lektoriere ein Buch. Hobby gegen Bezahlung sozusagen, ich geniesse es extrem! Ich liebe es, im Café oder so zu arbeiten. Um 10.15 kommt ein Anruf, ob ich an Nachmittag zwei Klassen übernehmen kann, dich ich im letzten Semester unterrichtet hatte, die Lehrerin ist krank. Wenn die Betreuung schon mal gesichert ist und ich spontan sein kann - klar, gerne.

11.30-13.30
Ich nehme einen Kaffee und Mittagessen to go aus dem tibits (teuer, aber lohnt sich) und lese im Zug in Richtung Schule weiter am Buch. STV-Infos und Schlüssel abholen, Mittagessen mit den ehemaligen Lehrerkollegen und dann gleich weiter ins Büro, noch 45 Minuten weiterlesen.

13.30-15.15
Unterricht, praktisch wenn man alles vorgelegt bekommt und die erste Lektion ist Prüfung und ich habe meine Ruhe (und schreibe an diesem Beitrag, haha). Schön, die Klasse wiederzusehen!

15.15-17.45
Ich lese zuerst an der Schule und dann im Zug noch einmal weiter am Buch, ich konnte wirklich viel korrigieren/bearbeiten heute! Ich komme heim um viertel vor sechs und die Kleine kreischt vor Freude und ist sehr aufgedreht.

18.00 - 21.00
Mein Mann kommt heim und wir essen alle zusammen (inklusive Mama) ein einfaches Abendessen. Das Kind ist aufgedreht und hat den Tag mit ihrer Nana sehr sehr genossen, meine Mutter ebenfalls (ich ja eh). Eine win-win-win Situation sozusagen. Kurz vor sieben geht die Mama auf den Zug und der Mann wieder ins Büro. Die Kleine und ich spielen und kuscheln zusammen, ich räume ein wenig auf, wir gehen später einen Stock höher zum Neffen und wünschen ihm alles Gute für den Geburtstag, bleiben ein wenig dort und quatschen mit den anderen Gästen und essen Kuchen. Das Einschlafen klappt nicht so gut wie sonst, sie schläft erst um viertel vor neun ein, nicht wie sonst um acht.

21.00-?
Ich mache noch ein wenig Krafttraining, nur etwa 20 Minuten und höre dazu Hörbuch, dusche und erledige kleine organisatorische Sachen. Dann höre ich ein süssesTeenie-Fantasy-Hörbuch weiter, sitze auf dem Sofa und klebe ganz viele A4 Seiten Schnittmuster zusammen, bis fast um halb zwölf. Dann kommt der Mann heim und wir quatschen noch ein wenig. Ins Bett geht es um zwölf, später als üblich, aber ein schöner Tag wars!

Sonntag, 4. März 2018

Rückblick 2017: Oster- und Mittelalterkleidchen fürs Baby

Irgendwann neben Geburtsanzeigen nähen (genau, wir haben nämlich Wimpelketten gemacht mit Fotos und meterweise selbstgemachtem Schrägband....) habe ich Baby J. zu Ostern ein sehr schnelles Kleidchen genäht und aus demselben Schnitt ein Mittelalterkostümchen.

Sie war recht klein bei der Geburt (47 cm) und trug mindestens einen Monat lang Grösse 50. Am Ostersonntag war sie drei Wochen alt und ich wollte unbedingt, dass sie ein hübsches Kleidchen trägt, nicht zuletzt, weil ich den blauen Häschenstoff sooo schön fand.


Wie klein sie mal war...drei Wochen alt am Ostersonntag

Ca einen Monat alt oder etwas älter, bei einem Ausflug nach Basel



Der Schnitt ist ein Schürzenkleid aus der Ottobre, den ich absolut toll finde. Sehr schnell genäht, da gefüttert und nur mit zwei Knöpfen geschlossen. Also ein perfektes Projekt für Zeiten, in denen man sowohl Schlaf- als auch Zeitmangel hat.

Da wir im Frühjahr und Sommer bereits an einigen Mittelaltermärkten waren, gab es auch eine Version aus braunem Leinenstoff aus dem Fundus. Der Schnitt wächst mit und war besonders für die heissen Sommertage perfekt geeignet - man kann ein Kleid oder Body darunter tragen oder auch nur die Windeln und das Kleid ist bequem und nicht zu heiss.

Hier mit eineinhalb Monaten warm eingepackt

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Und etwas älter (glaube 2 oder 3 Monate alt) im warmen Wetter, diesmal mit umstickten Rändern



An einem Fest bei unglaublich heissen Temperaturen habe ich das Kostüm daheim vergessen und am Fest kurzerhand meine braune Stofftasche unten durchgeschnitten mit einem Sackmesser, die Träger zerschnitten und ein Trägerkleidchen gemacht. Sah gar nicht so übel aus (natürlich ohne Saum etc) und wir haben sogar Komplimente gekriegt, hihi. 




Schnittmuster: Ottobre 01/2012, Modell 4
Stoff: Baumwollstoff von stoffartig / Leinenreste aus dem Fundus
Grösse: 50 (Osterkleid) und 56 (Mittelalterkleid)
Änderungen: Nichts, ausser Schrägband weggelassen, da es mir sonst zu steif vorgekommen wöre. Fällt aber eher gross aus, was ich aber gut finde - so ein Schürzenkleid kann ja über mehrere Grössen getragen werden. 

Samstag, 3. März 2018

Rückblick 2017: "Mittelalter-Armstulpen"

Schon im Frühling oder Sommer 2016 begonnen und 2017 endlich fertiggestellt:
Die seit langem auf meiner To-Do Liste stehenden Mittelalter-Mittlis, wies auf Schweizerdeutsch so schön heisst.

Meine Mittelalterkleider sind aus Leinen und haben Dreiviertelärmel und da mir oft an den Händen kalt ist, bräuchte ich schon seit Ewigkeiten passende Armstulpen. Wir heizen ja auch mit Holz, haben öfters eine kalte Wohnung und ich kann von den Dingern wirklich nicht genug haben.

Die "Armstulpen Celty" passen gut zu den Kleidern und sind natürlich auch im Alltag super tragbar, da ich gerne Brauntöne trage.

Die Anleitung ist klasse, ich habe kaum etwas geändert und mag es sowieso, mit Sockenwolle zu stricken. Davon habe ich oft an Lager oder wenn ich wie jetzt Resten habe, können die immer irgendwie sinnvoll verstrickt werden. Mir gefallen übrigens auch die bunten Beispiele mit Farbverlauf auf der Ravelry-Seite sehr.

Das Zopfmuster braucht zwar etwas Zeit, ist aber gut lesbar und gemütlich zu stricken. Die Stulpen sind eher kein "Fernsehprojekt" bzw. so nebenbei zu stricken sondern haben schon etwas Aufmerksamkeit erfordert, deshalb habe ich vor allem viel im Zug gestrickt und teilweise auf Gotland auf der Fähre etc. Die Stulpen sitzen sehr gut und eng.

Ich bin schwer versucht, das Muster noch einmal zu stricken, vielleicht auch ohne Daumen, möglicherweise für den Mann. Oder aus den vielen Beigarn-Resten, die hier noch herumliegen...




AnleitungArmstulpen Celty auf Ravelry
Wolle: Sockenwolle
Grösse: Einheitsgrösse
NN: 3
Änderungen:
- Bei der zweiten Armstulpe beim Daumen statt 5 Maschen nur 1 herausgestrickt, da die zusätzlichen 5 beim ersten zu viel waren. Gefällt mir viel besser so!