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Freitag, 14. Februar 2014

Sinnesfrid-Knit-Along: Finale

Obwohl ich spät angefangen habe, bin ich in den letzten Tagen mit der Weste fertig geworden. Mehr zur Entstehung siehe hier und hier.

ups, ein Knopf unten fehlt ja noch!!!! Die Farbe ist in echt etwas grauer
Wie in der ersten Lobeshymne schon erwähnt, hat das Stricken total Spass gemacht. Dank der dicken Wolle und grossen Nadeln kommt man schnell vorwärts, das Muster ist nicht zu anstrengend aber auch nicht zu langweilig. Und ich mag top-down gestrickte Stücke einfach gerne, weil ich dann die Länge viel besser anpassen kann (mit meinem langen Oberkörper wirklich praktisch).

Ursprünglich wollte ich die Weste länger machen, aber so gefällt sie mir gut - sie passt zu Hosen, aber auch zu Röcken mit hoher Taille. Wenn das Shirt unten hervorblitzt, sieht das auch nicht schlecht aus.

Und jetzt herzlichen Dank an Meike von crafteln für die Idee, die Motivation und das Teilen der Erfahrungen. Ich hätte von mir aus nie eine Weste gestrickt und bin gespannt, ob ich sie auch trage - sie gefällt mir aber wirklich gut. Ich könnte mir eine gestreifte Weste gut vorstellen (dann ohne das Perlmuster) oder ein Mieder mit Folklorestickerei....

Heute trage ich die Weste so:


Mit der Passform bin ich wirklich sehr zufrieden!



Die Knöpfe gehören zur Kategorie fanatische Verwerterin. Alte Knöpfe aus meinem Fundus eingepackt in blau gefärbte Leinenreste. Schön Ton-in-Ton, damit die Weste auch gut zu schwarz, weiss, verschiedenen Blautönen etc. kombiniert werden kann.

Strickmuster: Sinnesfrid, Gr. S
Wolle: Drops Nepal in königsblau
NN: 4
Änderungen:
- Enger gestrickt als vorgesehen, mache ich meist und dafür sitzt die Weste auch schön - lieber zu eng als zu weit.
- Beim Brustteil habe ich deshalb das Muster ein weiteres Mal gestrickt (Row 6, 2, 3, 4, 5). Dafür habe ich nach etwas mehr als 5 cm glatt rechts stricken mit den Abnahmen begonnen - zwecks kleiner Oberweite.
- Nach der Taillenabnahme etliche Reihen glatt rechts weitergestrickt, ich habe einen langen Bauch (das klingt so, haha).

Und jetzt könnte ich heute Abend noch was Sinnvolles machen, nachdem ich Gold und Silberrausch an der Olympia geguckt habe ;)

Sonntag, 9. Februar 2014

Sonntagskuchen: Erdnussbuttertorte mit Schokofrosting

Erdnussbutter und Schokolade (möglichst dunkel und wenig süss) gehören zu meinen grossen Schwächen. Klar also, dass ich ein Rezept aus der "Lecker" ausprobieren musste! Gesundheitsbewusste bei der Zutatenliste bitte einmal scharf einatmen - aber bei Kuchen geht es ja nicht darum :)

Anlass war das jährliche Vereinstreffen gestern, zu dem ich das letzte Mal schon eine Torte gebacken habe. Also war es eigentlich ein Samstagskuchen. Das Rezept ist leicht verändert, im Original ohne Schokoladenstücke und mit viel mehr Zucker und anderer Backzeit.


Verzeiht die unappetitlichen Fotos: nur schnell geknipst, bevor der Kuchen ganz weg war! 


Erdnussbuttertorte mit Schokofrosting

Teig:
250 g weiche Butter
275 g Mehl (Weissmehl oder Dinkelweissmehl)
120 g Erdnüsse plus 2 EL (geröstet und gesalzen)
200 g Zucker
250 g Erdnussbutter (besser creamy als crunchy)
4 Eier
1 Messerspitze Natron
1 TL Backpulver
Salz
1 Päckchen Vanillezucker
150 g saure Sahne
150 g schwarze Schokoladenwürfeli

Frosting:

250 g Butter
400 g Doppelrahmfrischkäse (ich habe 200 g Philadelphia und 200 g Crème Double genommen)
300 g Puderzucker
80 g Kakaopulver

Eine runde Springform von 26 cm Durchmesser einfetten und mit Mehl ausstäuben. Den Backofen vorheizen (200°/ Umluft 180°) Für den Teig 120 g Erdnüsse hacken. 250 g Butter, Zucker und Erdnussbutter mit dem Rührgerät schaumig rühren, Eier nacheinander unterrühren. 275 g Mehl, Natron, Backpulver, 1/2 TL Salz und Vanillezucker mischen. Unter die Zucker-Eier-Masse rühren. Saure Sahne und gehackte Erdnüsse kurz unterrühren. Teig in die Form geben und glatt streichen. Im heissen Ofen ca 35 Minuten backen. Im Originalrezept werden dafür zwei Formen benötigt und der Teig getrennt gebacken. Ich habe den Kuchen als ganzes gebacken und dann sorgfältig halbiert, geht auch. Kuchen herausnehmen und in der Form abkühlen lassen.

Für das Schokofrosting erst Frischkäse, 250 g Butter und die Hälfte Puderzucker mit den Schneebesen des Rührgeräts glatt rühren. Den Rest Puderzucker und das Kakaopulver zugeben, alles bei höchster Stufe 4 Minuten aufschlagen. (Ich habe noch 2 Reihen schwarze Schokolade geschmolzen und beigefügt, weil die noch da war).

Die Kuchenböden aus der Form nehmen, ca 1/3 des Frostings auf einen Kuchenboden streichen un den zweiten Boden darauflegen. Den Kuchen rundherum mit dem restlichen Frosting locker einstreichen, mit ca 2 EL Erdnüssen bestreuen.

Der Kuchen ist eine absolute Kalorienbombe und mehr als ein kleines Stück schafft man kaum. Für eine weniger deftige Variante könnte man nur 1/3 des Schokofrostings herstellen und nur zwischen den beiden Kuchenböden verteilen, nicht auch noch oben drauf, dafür aber mehr Schokolade in den Teig geben (Schokoladenwürfeli oder geschmolzene schwarze Schokolade).

Mehr davon hier!

Ansonsten wird hier nach wenig Schlaf gemütlich Olympia geschaut (und Sinnesfrid fertig gestrickt)! Die erste Goldmedaille haben "wir" ja schon, juheee!  Und eine Slopestylemedaille knapp verpasst (ich wusste gar nicht, was Slopestyle ist ;) Das war ein Nervenkitzel. Und Colognas Tränen waren wirklich rührend - darum gucke ich ja gerne Winterolympiade, Wintersport mag ich. Heute Abend dann muss ich meiner Heimatregion die Daumen drücken :) 

Mittwoch, 5. Februar 2014

Sinnesfrid-Knit-Along: Teil 2

Auch von mir ein kurzer Zwischenstand, schlechte Handyfotos von heute Morgen um halb sechs

Ups. Ich hatte das Strickstück auf den Boden gelegt um es zu fotografieren, zack, sass Katze Rosalie darauf. Das geht bei uns Ruckzuck, neues Strick- und Nähzeugs wird sofort besetzt. Mehr zu den Nähnerdkatzen zeige ich später mal.



Die Farbe liegt wohl irgendwo zwischen diesem Bild und dem nächsten

Am Sonntag konnte ich endlich mit der Maschenprobe anfangen, und dann später mit der eigentlichen Weste. Ich habe dann relativ viel gestrickt am Abend, wiederum am Montag in meiner langen Pendlerstrecke, in der ich üblicherweise was für die Uni mache ;).

Mein Zwischenfazit: Die Jacke strickt sich so toll, ich bin absolut begeistert! Die Anleitung ist leicht verständlich, das Muster spannend aber nicht zu herausfordernd und die Strickfortschritte sind schnell sichtbar dank der dicken Wolle. Und ich mag solche top-down-patterns sehr gerne, da weiss man viel besser, wie das fertige Stück dann aussieht.

Gestrickt habe ich eher eng und mit kleineren Nadeln, weil ich keine zu grosse Weste will, das sieht nicht gut aus. Deshalb bin ich gespannt, wie sie denn schlussendlich passt, bis jetzt sieht es aber gut aus. Die Jacke werde ich höchstwahrscheinlich am Wochenende fertig machen (bis auf die Knöpfe) und dann kann ich mich ums Frühlingsjäckchen kümmern.

2 Änderungen habe ich bisher gemacht: Beim Brustteil das Muster ein weiteres Mal gestrickt (Row 6, 2, 3, 4, 5), weil meine Maschenprobe ja eher knapp war und somit das Muster besser stimmt. Dafür habe ich schon bereits nach etwas mehr als 5 cm glatt rechts stricken mit den Abnahmen begonnen. Die Frau Sinnesfrid hat nämlich wirklich eine grosse Oberweite und damit kann ich nicht trumpfen, ich könnte mir vorstellen, dass diese "Mehrweite" dann doof herunterhängt (also am Strickstück). Und ich habe sowieso quasi den gegenteiligen Oberkörper der Frau Sinnesfrid, meine Taille ist nämlich eher lang und mein Bauch sowieso. Vielleicht war das aber auch eine doofe Idee mit den frühen Abnahmen, mal schauen.

Die Farbe habe ich mir ganz anders vorgestellt (das soll königsblau sein, hööööö?), aber dieses Graublau passt eigentlich auch gut in meine Garderobe.

Wolle: Drops Nepal in königsblau
NN: 4

Dienstag, 28. Januar 2014

Spontaner Sinnesfrid-Knit-Along: Teil 1

Meike von crafteln.de hat mit ihrer grossen Motivation und viel Euphorie einen Sinnesfrid-Knit-Along gestartet.

Ich war erst etwas skeptisch, da ich a) schon einige weitere Strickpläne habe und genug grössere Projekte auf den Nadeln und b) nicht so recht weiss, ob ich die Weste tragen werde und ob sie zu mir passt.

Also habe ich in den Kleiderschrank geschaut und befunden, dass eine Weste dort einziehen darf!

Die Wolle ist, wie von Meike empfohlen, Drops Nepal  und zwar in königsblau. Ich mag zwar auch leuchtende Farben wie gelb, aber da eine Weste definitiv gut kombinierbar sein muss, habe ich mich für blau entschieden. Ich habe zum Beispiel ein blau-weisses Ringelshirt, das ich sehr gerne trage. Und viele schwarze enge Pullis für drunter und passende Röcke in schwarz, rot oder blau. Meine zweite Wahl wäre rot gewesen...wer weiss, vielleicht überzeugt mich das Strickstück ja schlussendlich so, dass ich mir noch eine zweite stricke ? ;)



Das Originalmodell  und die Anleitung sind hier zu sehen.

Ich werde die Weste auf jeden Fall länger stricken, da sie ansonst nicht so in meinen Kleiderschrank passt. Dafür habe ich zu wenig taillenhohe Röcke und mag sie ja vielleicht auch mal zu Jeans tragen und dann sieht das seltsam aus.

Leider kann ich diese Woche noch nicht beginnen, da die Wolle noch nicht angekommen ist und ich eigentlich in den Skiferien bin (und MO-Abend bis heute Abend für einen Tag arbeiten war, in der lieben kleinen Schweiz ist so etwas möglich, drum habe ich heute Internet ;)) und das Wollpaket ist noch nicht geliefert worden. Eigentlich schade, denn ich hätte natürlich in den Skiferien abends gut Zeit dafür gehabt! Der Kamelvater hat mich mit seinen 63 Jahren am Sonntag bereits 4 h lang Tiefschneehänge heruntergejagt, gestern war das Fahren wieder sehr sehr anstrengend bei katastrophalem Wetter und Pistenverhältnissen (aber toll!) Die schönwetterskifahrende Kamelmutter ist dafür am Stricken und ich konnte ihr endlich Rundstricknadeln andrehen und sie ist begeistert. Die beste Kamelschwester ist dieses Jahr leider nicht dabei, ich vermisse ihre tollen Skilehrerinnentipps :) Dafür ist heute endlich die Agatha-Wolle angekommen (nach 9 Tagen) und ich kann damit anfangen.

Ich bin gespannt, wer mitmacht und wer sich für welche Farbe entscheidet. Ich verabschiede mich noch einmal in den Urlaub ;)

Samstag, 18. Januar 2014

Streifenkleid Teil 1: FAIL



Das neue Strickjahr hat nicht so sonderlich gut angefangen. Nach 3 verstrickten Garnknäueln à 50 g habe ich letzte Woche plötzlich gesehen:




Sogar Nichte Fräulein N. hat gemerkt, dass ich das Kleid so nicht anziehen kann. Also noch einmal von vorn. Dabei ist das Stricken bei dem Kleid wirklich langweilig, ohne Film oder Konversation geht es nicht :)


Also stricke ich seit letzter Woche noch einmal von vorne mit dem Riesenknäuel aus aufgeribbelter Wolle. Irgendwelche Filmtipps?

Samstag, 4. Januar 2014

Jahresausblick....

Ich freue mich auf das neue Jahr und auf viele tolle Näh- und Strickprojekte. Hier liegen einige Stoffe herum, die verarbeitet werden wollen und einige Schnitte oder Strickanleitungen, die mir immer wieder verführerisch zuzwinkern.

Dies wären meine Projekte für das nächste Jahr:

Burda Style 03/2013, Modell 114. So ein Liebe-auf-den-ersten-Blick-Schnitt. Nur habe ich keine Ahnung, was für einen Stoff ich nehmen soll...das Kleid darf nicht zu wild gemustert und nicht zu edel sein.


Ein paar Shirts wären ganz toll, da mir viele Oberteile nicht gefallen. Blusen und Hemden sind mir oft zu streng oder stehen mir einfach nicht, T-Shirts mit Aufdrucken mag ich nicht so. Ein paar nette Langarmshirts und T-Shirts würde ich gerne nähen - vielleicht rot-weiss geringelt oder so.

Ein schwarzes Kleid, das schlicht ist aber dennoch einen tollen Schnitt hat. So ein Kleid für alle möglichen Gelegenheiten. Das fehlt nämlich noch in meinem Kleiderschrank. Vielleicht mache ich dann später mal ein Brainstorming und suche ein paar mögliche Schnitte aus.

Dann habe ich einen elastischen dunkelblauen Wollstoff (oder Pseudowollstoff), den ich unbedingt vernähen möchte. Auch hier habe ich schon einige Ideen, was für ein Kleid es werden könnte. Aber das Kleid muss komplett gefüttert werden, da der Stoff etwas kratzig ist. Und mit elastischem Futter habe ich noch nie genäht...

Einen so genannten "5 Minuten Rock" nach dieser Anleitung hätte ich gerne. Jerseyreste habe ich genug und faule Abende ebenfalls, an denen ich mich nicht auf komplizierte Sachen konzentrieren kann.

Dieses Kleid in Rot! Die Burda Easy habe ich nicht gekauft, was ich später sehr bereut habe, weil das Modell mir nicht mehr aus dem Kopf ging.  Es ist genau die Art von Kleid, wie ich es mag: Bequem, luftig, kurz und nicht zu bieder. Und da ich rot liebe hätte ich gerne ein rotes Kleid im nächsten Jahr. Dieser Schnitt eignet sich perfekt, da das Kleid weder zu sexy ist, noch zu viel Aufsehen erregt, gerade in rot. Deshalb bin ich überall herumgerannt und konnte schliesslich das Heft in einem Geschäft nachbestellen.

Ein Stoff mit Kirschen aus der Sammlung will zu einem fröhlichen Sommerkleid vernäht werden. Da ich nur einen Meter Kirschenstoff habe, wird entweder das Ober- oder Unterteil einfach nur rot. Es wird wohl eines dieser Modelle...

Burda Style 2/2013, Modell 113,  aber als Kleid. Aus türkis-blau gepunktetem Stoff. Weil es so fröhlich und bequem aussieht und mir der Schnitt gut gefällt. Und ich gerne noch mehr türkisfarbene (und gepunktete) Kleider hätte.

Einen Männermantel nach Burda 2388-V. Aber nicht in Leder und ohne Neo-Brille und nicht in Gothic-bodenlang, natürlich. Der Wollstoff für den Mantel liegt schon lange da und mein Versprechen, dem Herrn Kamel einen Mantel zu nähen, liegt auch schon lange rum. 


New Look 6918 in der Variante C, aus mint/türkisfarbenem schönem Baumwollstoff von der Kamelgrossmutter. Weil der Stoff schon da ist und ich gerne einen türkisfarbenen Rock hätte. Und zur Abwechslung mal Röcke statt immer nur Kleider nähen könnte.
In meinem Stofflager liegt auch ein wunderschöner violett/magentafarbener Baumwollstoff. Eine so leuchtende Farbe habe ich selten gesehen. Ich habe verschiedene Ideen, was ich daraus nähen könnte - momentan steht dieses Kleid sehr weit oben:
116B 0813 B
Burda Style 08/2013, Modell 116 B
Dieses Dirndl nähe ich unfreiwillig ein zweites Mal. Wahrscheinlich wieder aus himmelblauem Stoff, wieder etwas kürzer als das Original und ohne das Gerüsche im Ausschnitt.

Und meine Strickwünsche fürs neue Jahr:

Dieses Kleid aus der Rebecca Nr. 53. In rot, aubergine, dunkelrot oder schwarz. Ich finde es einfach nur einzigartig schön! Und könnte es mir auch als Pulloverversion sehr gut vorstellen.
Die Agatha-Jacke von Andi Satterlund, aber mit Schösschen wie hier in dieser atemberaubend schönen Version zu sehen. Und am liebsten in dunkelrot, aubergine oder violett, weil ich diese Farben gerne trage und noch überhaupt kein geeignetes Jäckchen dafür habe.

Dieses Kleid aus der Rebecca 56, aber etwas umgewandelt und länger. Aus Linea Pura Organico von Lana Grossa in petrol und marine. Gekauft habe ich das Garn im Herbst 12 und wollte dem Herrn Kamel eine Jacke stricken. Als das Rückenteil fertig war merkte ich, wie scheusslich Garn für eine Männerjacke aussieht (und mein Monsieur ist sehr anspruchsvoll, was Kleidung anbelangt). Also alles wieder aufgemacht und das sehr teure Garn wird jetzt zu folgendem Kleid verarbeitet. Ist zwar langweilig zu stricken, dafür kann ich ohne schlechtes Gewissen daneben jede Menge Grey`s Anatomy schauen.


Habt ihr auch schon einige Projekte fürs neue Jahr? 



Donnerstag, 2. Januar 2014

MMM: Mein liebstes selbstgenähtes Kleidungsstück 2013

Ich hoffe, ihr seid alle gut und heil und nicht allzu verkatert ins neue Jahr gerutscht. Wir haben mit Freunden an einem schönen Ort gefeiert - mit viel Spass und Wein - und sind erst gerade zurückgekehrt.

Heute werden im MMM die Kleidungsstücke gezeigt, die im Jahr 2013 am meisten geliebt und getragen wurden. So viele selbst genähte Kleider habe ich gar noch nicht/ nicht mehr im Kleiderschrank, ich habe in den letzten Jahren vor allem Kostüme genäht.

Mein Liebling dieses Jahres war tatsächlich eines der Kostümdinger, das ich schon 2009 genäht habe und immer wieder gerne trage. Das mag einigen von euch seltsam anmuten, es ist natürlich kein Alltagskleidungsstück, aber ein viel geliebtes. Im Sommer war ich an einigen Festen und da der Sommer ziemlich warm war, hatte ich viele Gelegenheiten, das Kostüm zu tragen. Es ist mein Tanzrock, mein Gauklerkleid oder wie ich es auch immer nenne. Ich liebe die Farben und wie der Rock schön schwingt beim Tanzen, ich liebe es, wie wunderbar bequem er ist. Ich bin wohl das pure Gegenteil einer Frostbeule und im Sommer ist mir zum Tanzen immer alles andere zu warm, da bin ich so froh um etwas luftiges und leichtes.




Der Rock gehört zu meinem Liebling in diesem Jahr, weil er mich an Urlaub, an Feste und ans Tanzen erinnert. Ans Zusammensein mit lieben Menschen, an wilde, laute Sommernächte. Und es erfüllt mich mit viel Vorfreude auf den nächsten Sommer!

Das Oberteil ist aus Leder, mit von Hand umnähten Löchern für die Schnürung. Der Rock ist oben aus Leder, mit gefärbten Gazetücherstreifen in verschiedner Form. Und darunter ein gelber Rock aus Baumwolle.

Ein Wunder, dass das Kostüm noch lebt. Und ich habe zum ersten Mal seit doch einigen Jahren Fotos davon, ich fotografiere mich ja nicht selber beim Tanzen ;) (Fotos von Georges Henz)

Jetzt schaue ich mir die vielen anderen Jahresfavoriten an. Danke der MMM Organisation für den Rückblick und für das Vorturnen, Organisieren und Verwalten. Eine tolle Aktion!