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Freitag, 28. August 2015

Regency-Ballkleid; Teil 2

Der Komödie zweiter Teil fand ebenfalls diese Woche statt, schliesslich muss ich morgen schon ballbereit sein. (Regency-Ball klingt ja auch ein wenig wie eine Sportart...)

Wie erwartet war das Schnittmuster einfach viel zu gross. Sobald ich das fertige Kleid zeige werde ich in gewohnter Manier versuchen, die Änderungen aufzuschreiben. D.h. eigentlich habe ich fast alles geändert. Waren denn die Frauen im 19 Jh. so gut bebust oder was treibt die lieben Pattern-Designer denn dazu, solche Bequemlichkeitszugaben zu machen?

Anders als vorgesehen habe ich an den Ärmeln das Futter direkt an den Saristoff genäht und auch das Oberteilfutter an den Armausschnitten an das Überkleid. Schliesslich ist das eine ganz heikle Stelle und der Sari garantiert nicht reissfest. Abgesehen davon, dass in meinem Büro überall (sogar an der Katze) gold-violette Fäden herumkleben, war das Sarinähen gar nicht so mühsam.

Die Oberstoff-Nähte sind alle versäubert, unversäubert mag der Saristoff nämlich nicht. Und gebügelt habe ich ihn auch kein einziges Mal...nicht getraut.

Da der Sari wirklich nur knapp gereicht hat für die doch sehr grossen Schnittteile, konnte ich nicht mustergenau arbeiten (was auch eine Ausrede ist, weil ich nämlich zu faul war) und bis auf den letzten Schnipsel konnte ich das Oberteil aus dem unteren Bortenstück des Saris nähen.

Nach dem Gejammere über die Passform muss ich doch sagen: ansonsten ist das ein toller Schnitt, unkompliziert und schön. Ich bin sehr zufrieden mit dem Kleid bis jetzt, mag die Rücken- und Vorderansicht und bin gespannt, ob es hält! Das war alles in allem ein sehr gemütliches Nähen ohne Druck (ausser zeitlichem) - ich habe damit ja nur alte Stoffe aufgebraucht, das freut die Stoffstatistik. Und danach will ich endlich endlich wieder Alltagskleidung nähen,oder Kinderkleidung, nicht ständig nur Kostüme!
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Etwas schiefes Foto. Das Futter wird nicht gewickelt sondern geschnürt (Haken und Ösen fehlen noch) und der Oberstoff darübergewickelt - so werden unliebsame Einblicke verhindert. Finde ich eine tolle Idee! 
Rückenansicht - mit nicht schönem Musterverlauf. Aber Ehrenwort, das war von der Stoffmenge her auch nicht möglich :)


Innenansicht. Man sieht; dass an den Ärmeln Ober-und Unterstoff zsammengenäht sind. Sieht weniger schön aus, hält dafür besser

So, und jetzt erwartet mich ein Schlussspurt, Saum stecken und nähen (wahrscheinlich morgen im Zug), Zweiten Ärmelsaum machen, Haken und Ösen annähen, Wickelband und den sehr schief sitzenden Ausschnitt noch begradigen. Tragebilder gibt es nach dem Ball.

Montag, 24. August 2015

Regency-Ballkleid: Teil 1

Nachdem ich schon seit geraumer Zeit in Empirekleidern herumgewuselt bin ist dieses Jahr endlich mein erster Ball! bisher passten die Daten, Finanzen oder Zeit fürs Kleidnähen nicht-jetzt endlich :) Viele Empire- oder Regencykleider gefallen mir ehrlich gesagt nicht so bzw stehen mir nicht (ich sage nur: Puffärmel!!)

Dieser Schnitt aber hat mir richtig gut gefallen, also bestellt. Im Wissen, dass Nehelenia Patterns einfach viel zu riesige Schnitte hat, was problematisch ist, wenn man sowieso schon die kleinste Grösse zuschneidet. Den Stoff dazu habe ich von einer Freundin bekommen - ein violett-goldener Sari.

Die ganze Ballkleid-Näherei könnte man unter dem Begriff-Tatzelwurm "Ballkleid-Sari-Zeitdruck-Schluder-Nähen zusammenfassen. Da der Ball am Samstag ist und ich nur zwei Tage frei habe, reicht es bei weitem nicht für ein Probe-Oberteil, das bei diesem Schnittmuster garantiert nötig gewesen wäre. Aber eigentlich macht das gar nichts, meine innere Nähschlampe findet sogar Gefallen daran, "was gisch wasd hesch" ein Ballkleid zu nähen. Und den Sari hätte ich sowieso für kein anderes Projekt gebrauchen können.
Ein vergeblicher Versuch, das sehr stark changierende Muster einzufangen
Das Kleid, wie es aussehen sollte ;)
Bis jetzt läuft alles wie geplant, das heisst: Das Schnittmuster ist einfach viel zu gross, ich folge überhaupt nicht der Anleitung und ich glaube, das Kleid wird gut! Auch wenn ich so gar keine Lust darauf hatte (weil schon zu viele Kostüme genäht im Sommer), jetzt würde ich morgen viel lieber weiternähen als arbeiten!

Habt ihr schon einmal Saris vernäht? Ich bin gespannt, ob das Kleid den Ballabend überlebt...

Sonntag, 16. August 2015

Was sonst noch so geschah....Patchworkliebe nächstes Kapitel

Meine Strickleidenschaft hat sich seit Jahresbeginn weit in die staubige Ecke zurückgezogen (erst im Urlaub habe ich nach langer Zeit mal wieder an Socken weitergestrickt) und stattdessen patchworke ich ständig von Hand,. Zum Beispiel über eine Staffel Once Upon a Time - lang oder die ganzen Eishockey-Playoffs hindurch (wobei ich das eine oder andere Tor verpasst habe mangels hinschauen, dafür nie in den Finger gestochen). Am Ostersonntag am stets reich gefüllten Küchentisch bei der Familie des Kamelmannes oder bei der eigenen Mutter zu Hause am Küchentisch, im Tessin im Rustico...so unglaublich gemütlich und schön, Hexagone zu nähen ist Entspannung pur!

Zu Jahresanfang habe ich alle schönen grünen Stoffreste gesammelt, um daraus neue Bezüge für die Küchenbänke zu nähen. Immer schwer zu durchschauen, ob die Stoffresten schlussendlich reichen oder nicht...aber die Pläne sind:

Hexagone für die zwei Sitzkissen





Mini-Quadrate für das Triangelkissen und grössere Quadrate für die beiden grossen quadratischen Sitzkissen



Immerhin ist es mir in den Sinn gekommen, die Kissen abzumessen, bevor ich die Quadrate zuschneide....

Auch für das Wohnzimmer brauchen wir neue endlich Kissen, und zwar aus verschiedenen Leinenstoffen in braun/beigen Farben. Da habe ich von der ganzen Mittelalternäherei so unglaublich viele Reste, dass das problemlos reichen sollte.

Auch hier gibt es ein Hexagonkissen

Ein Kissen mit grossen Quadraten

Und eines mit Dresdener Teller


Es sollte also gar nicht mehr so lange dauern. Und wie ich schon öfters geschrieben habe, kaum etwas macht so zufrieden, wie Reste zu verwerten. 

Freitag, 14. August 2015

Schon lange her....

Schon lange her, seitdem ich das letzte mal gebloggt habe. Ich hatte einfach nicht so Lust, zu fotografieren oder zu schreiben und genäht habe ich zwar einiges, aber nix kleidertechnisches für mich.

Das lag vermutlich vor allem an diesem unglaublich wunderbaren Sommer, in dem ich so oft wie möglich draussen war und viel Sport gemacht habe und mir einen unglaublich gemütlichen outdoor-Nähplatz eingerichtet habe. Dort habe ich tagelang Kostüme genäht. Viele Freunde zu Besuch hatte ich ebenfalls (was für mich immer das wertvollste ist) und insgesamt vier Wochen weg war über die Ferien. Also hatte ich eine sehr gemütliche, wunderbare Zeit - auch ohne Blog. Vielleicht poste ich dann noch ein paar Urlaubsfotos, immerhin :)

Bereits als ich den Blog begonnen habe wusste ich, dass ich mich nicht stressen lassen möchte und so schreibe ich denn auch erst wieder, wenn mich das "Fieber" wieder packt :) und ich Lust und Musse dafür finde, am Computer herumzusitzen.

Einige Posts sind aber doch in nächster Zeit fällig, eine Männer-Kostümhose vom Februar, ganz viele Kostüme für eine Show in Schweden, wohl bald ein neues Regency-Ballkleid für mich (muss mich nur dazu aufraffen, den wunderschönen gold-violetten Sari anzuschneiden) und einige aus-alt-mach-neu Sachen. Und gerne gerne möchte ich nach dem Ballkleid endlich wieder die Alltagsnäherei auffrischen lassen! Und überlegen, was ich nächstes Jahr für ein Brautkleid anziehen will...und dafür probenähen.

die Wäscheständer einfach aus der Idylle wegdenken

Mittwoch, 8. April 2015

MeMadeMittwoch: Ostersonntag im letztjährigen Weihnachtskleid

Ja, Ostern war temperaturmässig ähnlich wie Weihnachten. Am Ostersonntag hat es hier sogar geschneit...also nicht mit viel Frühlingserwachen, leider.

Die Fotos sind so doof, weil ich dem Fotografen den MMM erklären wollte, d.h. weshalb er ein Kleid noch einmal fotografieren soll, das er doch schon mal fotografiert hat...und in der Zeit hat er halt fotografiert. So quasi Stummfilm-Erklärung des MMM





Also habe ich das Weihnachtskleid angezogen, das gar nicht so oft aus dem Schrank kommt. Es gefällt mir zwar nach wie vor und ich habe ausnahmsweise schön und genau gearbeitet, ist mir aber für viele Alltagsgelegenheiten etwas zu overdressed - vor allem, weil ich dazu einen Unterrock anziehen muss, da es sonst die Strumpfhose hochkrabbelt. Mehr Details zum Kleid gibt es hier. Am Sonntag schnellschnell fotografiert (mit ungeduldigem Fotografen), mit vollem Osteressenbauch und waldtauglichen Schuhen.

Aber das Kleid ist nach wie vor sehr bequem und trägt sich toll - ich habe mich doch ein wenig prinzessinnenhaft gefühlt.

Mehr Selbstgenähtes hier beim MeMadeMittwochblog, Monikate tanzt wunderbar frühlingshaft vor. Ich hoffe, bald auch mal wieder etwas Selbstgenähtes zeigen zu können und nicht nur Aufgewärmtes. Aber der MeMadeMittwoch ist auch immer eine tolle Gelegenheit, wie Meike einst geschrieben hat, die Kleider wieder hervorzunehmen und auf Tauglichkeit zu überprüfen.


Mittwoch, 1. April 2015

MeMadeMittwoch im Stoffwechselkleid

Heute im ersten, vielgeliebten Stoffwechselkleid (hier mehr Details), gestern bei diesem Hudelwetter getragen. Im Sommer hatte ich wettertechnisch leider gar nicht so oft die Gelegenheit ,es auszuführen - wusste aber, dass es auch wunderbar wintertauglich ist. Ich bin ja sowieso ein Backofen, viel wärmere Kleider mag ich gar nicht.





und die wunderschön passenden Ohrringe, die mir die Schwiegermama mal geschenkt hat...

Da das Kleid gefüttert ist, krabbelt es nicht unangenehm die Strumpfhose hoch und zudem ist es durch die vielen Farben so gut kombinierbar. Und bequem, versteht sich. Zwar grenzwertig kurz, aber den Saum könnte ich etwas verlängern und noch einmal annähen...

Ich habe regelrecht darauf gewartet, das Kleid mit den dunkelbraunen Wildlederstiefeln zu tragen. Weil ich von Beginn an wusste, dass die beiden zusammengehören. Die Stiefel gingen mir vor über einem Jahr kaputt - der Absatz brach ab, als ich gerade an der Uni die Treppe hinunterging. Ich lief dann von der Uni bis zum Bahnhof mit einem imaginären Absatz und tatsächlich hat es niemand gemerkt. Und ich musste ja so lachen die ganze Zeit, es sah bestimmt äusserst doof aus. Ende letzten Jahres habe ich die Stiefel endlich zum Schuhmacher gebracht, das "Zusammenschustern" hat zwar deutlich mehr gekostet als der Kaufpreis, aber das waren diese Stiefel wert. (Sie sind übrigens, ebenso wie das Jäckchen und die Jacke aus dem Brockenhaus...)

Liebe Muriel von Nahtzugabe5cm, danke noch einmal für den tollen Stoff und dafür, dass du mir einen Schnitt empfohlen hast, den ich sonst glatt übersehen hätte. Karin zeigt auf dem Me Made Mittwoch Blog ein tolles Wickelkleid und steckt uns alle mit dem Wickelkleidfieber an...


Mittwoch, 25. März 2015

If you can`t afford a Guy Laroche Dress, sew one by yourself!




(Leider die einzigen Fotos, die ich gemacht habe vom Ball...bin leider etwas posier- und fotofaul. Alle weiteren Fotos sind von Frau DrehumdiebolzenJenny und vor allem Philip Bechtle)

Über ein Abendkleid zu schreiben, das könnte länger dauern. Schon als Kind und Teenie habe ich regelmässig grosse Stoffstücke drapiert und mir Abendkleider vorgestellt. Und tatsächlich auch vier Kleider für den Weihnachtsball am Gymnasium genäht. An Abendkleider habe ich also ein wenig mein Herz verloren und deshalb habe ich mich im Winter spontan dazu entschlossen, am Dressmaker`s Ball teilzunehmen.

Was für ein Kleid nähen? Ich schrieb eine Liste mit potentiellen Stilrichtungen, die mir gefallen bzw. an mir gefallen.

Dramatisch und opulent
- macht Spass, aber ist oft zu auffällig und nicht oft tragbar
Sportlich und figurbetont
 - betont meine Schoggiseiten, setzt die Figur in Szene - aber auch nicht oft tragbar und zudem wohlfühlabhängig
Romantisch und verspielt
- toll für Hochzeiten, bequem...

Suchte  eine Menge toller Abendkleider auf Pinterest und entschied: Opulent und festlich bzw sportlich und körperbetont waren meine zwei Favoriten.

Danach suchte ich Schnitte...viele gefielen mir, aber bei einem Schnitt machte es "ping" oder so im Kopf und ich wusste, das wird mein Kleid! Ein teurer Schnitt, völlig unvernünftig weil für viele Anlässe zu viel Haut gezeigt wird. Andererseits war der Schnitt auch "schokoladenseitiger" als viele andere. Rücken, Schultern und Bauch zu zeigen finde ich ganz ok. Und meine Oberweite hat wenig Ambitionen, irgendwo herauszuhüpfen. Nach der ganzen Korsagengeschichte beim letzten Abendkleid reizte mich die Vorstellung, bedenkenlos schlemmen zu können. Es wurde also ohne viel Zögern das "unvernünftige Kleid", wie ich es gerne nenne, obwohl ich keine einzige genähte Version auf G*ogle oder irgendwelchen Blogs gefunden habe. Guy Laroches Kreationen haben mir übrigens schon immer gefallen, unvergessen Hilary Swanks Rückenausschnitt bei den Oscars 2005.

Der Stoff ist aus Jersey, eine Mischung aus bordeauxrot und marsala ( die Farbe des Jahres 2015! Yeah). Als Alternative hatte ich einen olivgrünen Seidenjersey, aber der Rote hat mich doch mehr überzeugt. Seidenjersey wäre theoretisch besser, da der Jersey schon sehr schwer ist, aber eine tolle Qualität hat.

Das Nähen war dann sosolala, ich habe es mehrmals geschafft, durch gewaltvollen Umgang mit dem Schnittmusterpapier ein paar Risse zu machen (hat Vogue immer so schlechte Papierqualität?) und der Kater hat ebenfalls dabei geholfen. Zudem war es nicht ganz so einfach sich vorzustellen, wie wo genau die ganzen riesigen unförmigen Schnittteile hinkommen, da das Oberteil des Kleides überall gerafft wird. Ich musste eine Menge anpassen, bis das Oberteil so sass, wie ich wollte. Durch das Gewicht des Jerseys zieht sich das Oberteil nach unten, das war aber einkalkuliert, weil ich eh einen ziemlich langen Oberkörper habe.

Besonders spannend finde ich die Konstruktion des Rockteils. Zwei Kreise werden aufeinandergenäht, aus dem einen wird ein Kreis für die Taille geschnitten und eingekräuselt, aus dem anderen der Rocksaum ausgeschnittenn. Der Rock fällt dadurch ganz besonders und ist schnell genäht.

Getragen ist das Kleid superbequem, und es hält sich wirklich auch beim Tanzen ganz gut! Das einzig mühsame ist der Saum, dadurch dass man unten quasi ein Loch in den Kreis schneidet, bin ich mit den Schuhen ständig festgehängt, aber egal. Ansonsten ist es nämlich Kleiderliebe pur und ich freue mich sehr über das Kleid und habe mich wohl gefühlt darin,






geblendet von all den schönen Kleidern?



Der Anlass für das Kleid, der Dressmaker`s Ball von Mama macht Sachen  hätte schöner nicht sein können. Vielen Dank für die Organisation, es war ein wirklich gemütlicher und überaus sympathischer Einstieg in die reale Nähwelt. Ich durfte viele nette Menschen kennen lernen, atemberaubende Kleider bestaunen (soo eine Vielfalt...) spannende Gespräche führen, tolle Gemeinsamkeiten entdecken (Hip-Hop, Restaurant Hirschen ;)...) und das Essen, die Musik und die Location waren auch ganz hinreissend. Ich war anfangs etwas unsicher, sollte ich hingehen, alleine, so weit weg...und habe das Ganze mit einem Besuch bei zwei langjährigen Freunden in Münster und in der Nähe von Köln verbunden. Das ganze Wochenende war sehr intensiv, so viele neue und alte Begegnungen, so viele nette Menschen. Bei beiden Freunden war die Zeit zu schade um zu schlafen, wenn man sich doch so selten sieht. Ich bin montagmorgens glücklich und voller Erinnerungen heimgefahren, mit furchtbarem Schlafmangel.

Ich verlinke mich auch noch beim MeMadeMittwoch, Leider eine Woche zu spät, denn die letzte war sehr sehr turbulent  - aber ein wenig Glamour im Alltag darf auch sein.

Schnitt: V1047, Designerschnitt von Guy Laroche
Grösse: 10
Stoff: Jersey, aber sehr gute Qualität, leider eher zu schwer
Änderungen: wie oft das Kleid um einiges gekürzt. Die Oberteile habe ich versucht zu verlängern, was aber ein Fehler war: dadurch hat sich alles verzogen und ich musste sehr lange herumbasteln, bis das Kleid wieder einigermassen sass. Besonders die gerafften Vorderteile lappten ganz stark nach unten und waren an den Seiten viel zu weit, da habe ich viel enger genäht. Der Taillenbund ist deutlich enger genäht. Der Rock hätte eigentlich einen Futterrock, den habe ich aber zweck Gewicht weggelassen und mein Stoff ist auch weniger durchscheinend als im Original.