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Mittwoch, 8. April 2015

MeMadeMittwoch: Ostersonntag im letztjährigen Weihnachtskleid

Ja, Ostern war temperaturmässig ähnlich wie Weihnachten. Am Ostersonntag hat es hier sogar geschneit...also nicht mit viel Frühlingserwachen, leider.

Die Fotos sind so doof, weil ich dem Fotografen den MMM erklären wollte, d.h. weshalb er ein Kleid noch einmal fotografieren soll, das er doch schon mal fotografiert hat...und in der Zeit hat er halt fotografiert. So quasi Stummfilm-Erklärung des MMM





Also habe ich das Weihnachtskleid angezogen, das gar nicht so oft aus dem Schrank kommt. Es gefällt mir zwar nach wie vor und ich habe ausnahmsweise schön und genau gearbeitet, ist mir aber für viele Alltagsgelegenheiten etwas zu overdressed - vor allem, weil ich dazu einen Unterrock anziehen muss, da es sonst die Strumpfhose hochkrabbelt. Mehr Details zum Kleid gibt es hier. Am Sonntag schnellschnell fotografiert (mit ungeduldigem Fotografen), mit vollem Osteressenbauch und waldtauglichen Schuhen.

Aber das Kleid ist nach wie vor sehr bequem und trägt sich toll - ich habe mich doch ein wenig prinzessinnenhaft gefühlt.

Mehr Selbstgenähtes hier beim MeMadeMittwochblog, Monikate tanzt wunderbar frühlingshaft vor. Ich hoffe, bald auch mal wieder etwas Selbstgenähtes zeigen zu können und nicht nur Aufgewärmtes. Aber der MeMadeMittwoch ist auch immer eine tolle Gelegenheit, wie Meike einst geschrieben hat, die Kleider wieder hervorzunehmen und auf Tauglichkeit zu überprüfen.


Mittwoch, 1. April 2015

MeMadeMittwoch im Stoffwechselkleid

Heute im ersten, vielgeliebten Stoffwechselkleid (hier mehr Details), gestern bei diesem Hudelwetter getragen. Im Sommer hatte ich wettertechnisch leider gar nicht so oft die Gelegenheit ,es auszuführen - wusste aber, dass es auch wunderbar wintertauglich ist. Ich bin ja sowieso ein Backofen, viel wärmere Kleider mag ich gar nicht.





und die wunderschön passenden Ohrringe, die mir die Schwiegermama mal geschenkt hat...

Da das Kleid gefüttert ist, krabbelt es nicht unangenehm die Strumpfhose hoch und zudem ist es durch die vielen Farben so gut kombinierbar. Und bequem, versteht sich. Zwar grenzwertig kurz, aber den Saum könnte ich etwas verlängern und noch einmal annähen...

Ich habe regelrecht darauf gewartet, das Kleid mit den dunkelbraunen Wildlederstiefeln zu tragen. Weil ich von Beginn an wusste, dass die beiden zusammengehören. Die Stiefel gingen mir vor über einem Jahr kaputt - der Absatz brach ab, als ich gerade an der Uni die Treppe hinunterging. Ich lief dann von der Uni bis zum Bahnhof mit einem imaginären Absatz und tatsächlich hat es niemand gemerkt. Und ich musste ja so lachen die ganze Zeit, es sah bestimmt äusserst doof aus. Ende letzten Jahres habe ich die Stiefel endlich zum Schuhmacher gebracht, das "Zusammenschustern" hat zwar deutlich mehr gekostet als der Kaufpreis, aber das waren diese Stiefel wert. (Sie sind übrigens, ebenso wie das Jäckchen und die Jacke aus dem Brockenhaus...)

Liebe Muriel von Nahtzugabe5cm, danke noch einmal für den tollen Stoff und dafür, dass du mir einen Schnitt empfohlen hast, den ich sonst glatt übersehen hätte. Karin zeigt auf dem Me Made Mittwoch Blog ein tolles Wickelkleid und steckt uns alle mit dem Wickelkleidfieber an...


Mittwoch, 25. März 2015

If you can`t afford a Guy Laroche Dress, sew one by yourself!




(Leider die einzigen Fotos, die ich gemacht habe vom Ball...bin leider etwas posier- und fotofaul. Alle weiteren Fotos sind von Frau Drehumdiebolzen, Jenny und vor allem Philip Bechtle)

Über ein Abendkleid zu schreiben, das könnte länger dauern. Schon als Kind und Teenie habe ich regelmässig grosse Stoffstücke drapiert und mir Abendkleider vorgestellt. Und tatsächlich auch vier Kleider für den Weihnachtsball am Gymnasium genäht. An Abendkleider habe ich also ein wenig mein Herz verloren und deshalb habe ich mich im Winter spontan dazu entschlossen, am Dressmaker`s Ball teilzunehmen.

Was für ein Kleid nähen? Ich schrieb eine Liste mit potentiellen Stilrichtungen, die mir gefallen bzw. an mir gefallen.

Dramatisch und opulent
- macht Spass, aber ist oft zu auffällig und nicht oft tragbar
Sportlich und figurbetont
 - betont meine Schoggiseiten, setzt die Figur in Szene - aber auch nicht oft tragbar und zudem wohlfühlabhängig
Romantisch und verspielt
- toll für Hochzeiten, bequem...

Suchte  eine Menge toller Abendkleider auf Pinterest und entschied: Opulent und festlich bzw sportlich und körperbetont waren meine zwei Favoriten.

Danach suchte ich Schnitte...viele gefielen mir, aber bei einem Schnitt machte es "ping" oder so im Kopf und ich wusste, das wird mein Kleid! Ein teurer Schnitt, völlig unvernünftig weil für viele Anlässe zu viel Haut gezeigt wird. Andererseits war der Schnitt auch "schokoladenseitiger" als viele andere. Rücken, Schultern und Bauch zu zeigen finde ich ganz ok. Und meine Oberweite hat wenig Ambitionen, irgendwo herauszuhüpfen. Nach der ganzen Korsagengeschichte beim letzten Abendkleid reizte mich die Vorstellung, bedenkenlos schlemmen zu können. Es wurde also ohne viel Zögern das "unvernünftige Kleid", wie ich es gerne nenne, obwohl ich keine einzige genähte Version auf G*ogle oder irgendwelchen Blogs gefunden habe. Guy Laroches Kreationen haben mir übrigens schon immer gefallen, unvergessen Hilary Swanks Rückenausschnitt bei den Oscars 2005.

Der Stoff ist aus Jersey, eine Mischung aus bordeauxrot und marsala ( die Farbe des Jahres 2015! Yeah). Als Alternative hatte ich einen olivgrünen Seidenjersey, aber der Rote hat mich doch mehr überzeugt. Seidenjersey wäre theoretisch besser, da der Jersey schon sehr schwer ist, aber eine tolle Qualität hat.

Das Nähen war dann sosolala, ich habe es mehrmals geschafft, durch gewaltvollen Umgang mit dem Schnittmusterpapier ein paar Risse zu machen (hat Vogue immer so schlechte Papierqualität?) und der Kater hat ebenfalls dabei geholfen. Zudem war es nicht ganz so einfach sich vorzustellen, wie wo genau die ganzen riesigen unförmigen Schnittteile hinkommen, da das Oberteil des Kleides überall gerafft wird. Ich musste eine Menge anpassen, bis das Oberteil so sass, wie ich wollte. Durch das Gewicht des Jerseys zieht sich das Oberteil nach unten, das war aber einkalkuliert, weil ich eh einen ziemlich langen Oberkörper habe.

Besonders spannend finde ich die Konstruktion des Rockteils. Zwei Kreise werden aufeinandergenäht, aus dem einen wird ein Kreis für die Taille geschnitten und eingekräuselt, aus dem anderen der Rocksaum ausgeschnittenn. Der Rock fällt dadurch ganz besonders und ist schnell genäht.

Getragen ist das Kleid superbequem, und es hält sich wirklich auch beim Tanzen ganz gut! Das einzig mühsame ist der Saum, dadurch dass man unten quasi ein Loch in den Kreis schneidet, bin ich mit den Schuhen ständig festgehängt, aber egal. Ansonsten ist es nämlich Kleiderliebe pur und ich freue mich sehr über das Kleid und habe mich wohl gefühlt darin,






geblendet von all den schönen Kleidern?



Der Anlass für das Kleid, der Dressmaker`s Ball von Mama macht Sachen  hätte schöner nicht sein können. Vielen Dank für die Organisation, es war ein wirklich gemütlicher und überaus sympathischer Einstieg in die reale Nähwelt. Ich durfte viele nette Menschen kennen lernen, atemberaubende Kleider bestaunen (soo eine Vielfalt...) spannende Gespräche führen, tolle Gemeinsamkeiten entdecken (Hip-Hop, Restaurant Hirschen ;)...) und das Essen, die Musik und die Location waren auch ganz hinreissend. Ich war anfangs etwas unsicher, sollte ich hingehen, alleine, so weit weg...und habe das Ganze mit einem Besuch bei zwei langjährigen Freunden in Münster und in der Nähe von Köln verbunden. Das ganze Wochenende war sehr intensiv, so viele neue und alte Begegnungen, so viele nette Menschen. Bei beiden Freunden war die Zeit zu schade um zu schlafen, wenn man sich doch so selten sieht. Ich bin montagmorgens glücklich und voller Erinnerungen heimgefahren, mit furchtbarem Schlafmangel.

Ich verlinke mich auch noch beim MeMadeMittwoch, Leider eine Woche zu spät, denn die letzte war sehr sehr turbulent  - aber ein wenig Glamour im Alltag darf auch sein.

Schnitt: V1047, Designerschnitt von Guy Laroche
Grösse: 10
Stoff: Jersey, aber sehr gute Qualität, leider eher zu schwer
Änderungen: wie oft das Kleid um einiges gekürzt. Die Oberteile habe ich versucht zu verlängern, was aber ein Fehler war: dadurch hat sich alles verzogen und ich musste sehr lange herumbasteln, bis das Kleid wieder einigermassen sass. Besonders die gerafften Vorderteile lappten ganz stark nach unten und waren an den Seiten viel zu weit, da habe ich viel enger genäht. Der Taillenbund ist deutlich enger genäht. Der Rock hätte eigentlich einen Futterrock, den habe ich aber zweck Gewicht weggelassen und mein Stoff ist auch weniger durchscheinend als im Original.


Sonntag, 15. Februar 2015

Aus alt mach neu: Aus Lieblingskleid wird Kinderkleid, aus Tellerrock wird Kinderrock

Aus zwei alten Lieblingen wurden zu Anfang des Monats zwei neue (hoffentlich ;)

Das Kleid habe ich vor Jahren in Paris gekauft und absolut heiss geliebt. Es passt zwar noch, aber der Schnitt ist eigentlich ein Kinderschnitt und der Ausschnitt gefällt mir nicht so. Da ich das Kleid nicht einfach so weggeben kann, habe ich es umgenäht für die Nichte. Sie mag rosa, Blümchen und Rüschen und so (wie ich auch in diesem Alter :))




Die Träger gekürzt, vorne und hinten Abnäher gemacht, die man auch wieder etwas ausweiten könnte, damit sie das Kleid auch lange tragen kann.Und ich habe sie seitdem schon öfters darin gesehen!

Der Tellerrock war eines meiner ersten genähten Alltagskleidungsstücke. Ich glaube, ich habe den mit 14 oder 15 genäht, sehr geliebt und oft getragen. Nun trage ich ihn schon seit einigen Jahren nicht mehr, das ist mir doch ein wenig zu viel rosa. Bei den Eltern habe ich ihn irgendwo in einer Kiste gehortet und nun das schnellste Röckli-Makeover gemacht: Knopf und Reissverschluss raus, Gummiband rein, fertig ist ein bodenlanger Rock für das gerne tanzende Nichtenkind. Einen schwarzen Fleck vom Fahrradfahren habe ich mit Blümchenapplikationen verdeckt.


Sind nur schnell-schnell Fotos. Ich würde manchmal gerne schönere Fotos machen, aber das ganze Inszenieren und Bearbeiten drumherum ist mir etwas zu viel bzw. mag ich ja das Mädel nicht vom Spielen abhalten ;)

Sonntag, 1. Februar 2015

Eine Jacke für mein Ballkleid oder: Frühlingsjäckchen-Knit-Along-2015

Letztes Jahr grandios gescheitert - der Grund dafür war Zeitmangel, gemischt mit einem Notjäckchen das gestrickt werden musste für das Hochzeitsgast-Kleid und Strickfrust weil das ganze Gestrick nicht so funktionierte, wie ich wollte.

Auf ein Neues; dieses Jahr brauche ich nämlich schon Mitte März ein neues Jäckchen, also in genau eineinhalb Monaten. Die Handgelenke krachen und ächzen bereits...aber vielleicht so mit einem Ziel im Auge, schaffe ich es vielleicht? Der FJKA kommt hier gerade recht, danke Frau Sachenmacherin und Kreuzberger (die ich beide sehr gerne lese).Auf dem MeMadeMittwochblog sammeln sie die ersten Inspirationen.

Ich brauche;
Eine Jacke in für das Ballkleid für den Dressmaker`s Ball, das vorläufig so aussehen soll (in bordeauxrot)

Die Jacke soll entweder schwarz, weinrot oder so etwas sein. Und da das Kleid sehr schwierig zu kombinieren ist, fällt mir nur eine Jacke ein, die schlicht ist, eher locker fällt und am Rücken ein Lochmuster auf weist - das wäre schön. Folgende Modelle könnte ich mir vorstellen:




Und jetzt bitte ich um Inspiration, Ideen und Einwände bezüglich Farbe, Muster etc....

Samstag, 24. Januar 2015

UFO-Abbau, Teil 3

Den Teil 2 habe ich glatt übersprungen, weil ich gleichzeitig an drei Teilen weitergearbeitet habe, aber nicht so weit gekommen bin wie ich gerne gehabt hätte. Am Mittwoch hatte ich dann fast einen ganzen Tag Zeit zum Nähen und konnte endlich zwei Dinge fertigstellen. Ich denke ich werde sie nach dem Finale noch separat genauer vorstellen, vor allem weil es mir immer hilft, die Projekte genau zu dokumentieren (vor allem auch die Änderungen)

Die Weste für den Mann ist fertig. Nachdem ich länger gebraucht habe als gedacht. Die Armausschnitte musste ich noch zweimal komplett neu anpassen, den Saum stecken und nähen. Die Knöpfe und Knopflöcher haben ebenfalls noch gefehlt. Dass der Stoff so unglaublich fransig und sperrig ist, hat die Sache nicht einfacher gemacht! Aber sie passt und damit ist mein ältestes UFO Geschichte. Ich zeige die Weste dann mal noch detaillierter in einem separaten Post, da ich die Kleidungsstücke gern ausführlich beschreibe (vor allem auch für mich, die ganzen Änderungen etc.)

Ich habe wieder  die Kamera hervorgeholt und ehe ich ein  Foto schiessen konnte, naja...
Meins
Ebenfalls fertig ist meine neue grosse Liebe, das beige Kleid meiner Mutter. Auch hier steckt viel Arbeit dahinter - oft finde ich Kleider ändern fast mühsamer als neu zu nähen, weil das Futter dann schon darinsteckt und die Änderungen immer wieder angepasst werden müssen. Das Kleid habe ich spontan eingefärbt (vor dem Nähen, natürlich) und fühle mich in dieser Farbe viel wohler als in dem blassen grau-beige. Angepasst habe ich sehr viel: alle möglichen Abnäher und Nähte enger genäht, zusätzliche Schulter- und Rückenabnäher hinzugefügt, das Kleid gekürzt und das Futter ebenfalls. Mein Plan ist jetzt, das Kleid bis nächste Woche zu besticken und zwar mit dunkelrot-rot-grünen Blumenranken. Einige Änderungen am Futter muss ich auch noch machen und den Saum nähe ich von Hand an, das gefällt mir meist besser. (Vor allem, falls ich ihn doch auch noch besticke)

Da dies kein Beautyblog ist ;), vor der Dusche heute morgen
hier sieht man die Abnäher noch einmal - so sieht das Kleid vor dem Sticken aus
ähm, den Selbstauslöser bedienen können sollte man...
Weitergearbeitet habe ich an der Bluse des "Italienkleides", aber erst einmal nur die Nähte getrennt - das ist eine ziemlich mühsame Arbeit mit dem perfekt gearbeiteten Futter. Ich war kurz davor, das Futter ganz herauszunehmen und mir einige Stunden Arbeit zu ersparen.
Nächste Woche bin ich dann in den Skiferien - ich freue mich schon! Ohne Nähmaschine, dafür hoffentlich mit passendem Stickgarn und dem khakifarbenen Kleid.

Hier sind noch mehr fertiggestellte UFOs zu sehen. Wie Muriel schreibt, kann gegenseitige Motivation einiges bewirken.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Jahresausblick und Projekte für 2015: "normale" Kleidung

Wie letztes Jahr habe ich eine Projekteliste zusammengetragen. Dabei geht es mir mehr darum, meine Inspirationen und Ideen hinzuschreiben, als dass ich alle Kleidungsstücke zu Ende des Jahres genäht haben muss (ansonsten müsste ich wohl anfangen zu beten). Die Liste des letzten Jahres habe ich oft angeschaut und sie war mir eine grosse Hilfe für Stoffeinkäufe und dergleichen.

Die Projekte fürs neue Jahr beinhalten hoffentlich mehr Nfa, Nähen für andere. Ich würde gerne mehr für die Kinder nähen, zumal ich soo viele Stoffreste habe und Stoffe, die ich selber nicht mehr tragen würde (nett, haha). Auch ist mein Kleiderschrank schon sehr gut gefüllt mit vielen tollen Kleidungsstücken. Aber mehr mag Frau ja immer gerne, nicht? Und ich habe fest vor, fast nur vorhandene Stoffe zu vernähen.

Mein Nähzimmer ist gerade zu kalt, das Feuer im Ofen ist schon angefacht - bis dahin viele viele Ideen:

Burda Style 03/2013, Modell 114. So ein Liebe-auf-den-ersten-Blick-Schnitt. Einen Stoff dafür habe ich auf dem Stoffmarkt in Weil am Rhein gekauft. Ein völlig unnötiges Kleid, zu viel Haut für viele Gelegenheiten, aber egal. ¨



Dieses Kleid in Rot! Die Burda Easy habe ich damals nicht gekauft, was ich später sehr bereut habe, weil das Modell mir nicht mehr aus dem Kopf ging.  Es ist genau die Art von Kleid, wie ich es mag: Bequem, luftig, kurz und nicht zu bieder. Und da ich rot liebe hätte ich gerne ein rotes Kleid im nächsten Jahr. Dieser Schnitt eignet sich perfekt, da das Kleid weder zu sexy ist, noch zu viel Aufsehen erregt, gerade in rot. Deshalb bin ich überall herumgerannt und konnte schliesslich das Heft in einem Geschäft nachbestellen. Das Kleid habe ich dann nicht genäht, aber will es unbedingt. Auch dazu habe ich bereits roten Crêpe gekauft.



Ein weiteres Burda-Easy Kleid aus bereits vorhandenem Stoff: magentafarbenes-violettes Leinen, irgendwo bei der Schwiegermutter ausgegraben. Eine wunderbare Farbe! Knöpfe und Reissverschluss sind schon vorhanden, ich überlege noch, ob ich wie im Original Spitze annähen soll oder nicht.

Dieses Kleid (Burda Style 2/2012) aus Kirschenstoff und roter Baumwolle. der Kirschenstoff ist schon uralt, aber ein sogenannter "Streichelstoff". Da ich davon nicht so viel besitze, soll das Oberteil zumindest teilweise aus roter (vorhandener) Baumwolle genäht werden. Dazu habe ich noch passende grüne Spitze, das Kleid darf gerne etwas kitschig werden.


Das Ballkleid für den Dressmaker´s Ball von Mama macht Sachen. Auch hier ein völliger Unvernunftsentscheid. Das Kleid kann ich nie zu einer Hochzeit tragen (ausser ich will, dass mich nachher alle weiblichen Gäste mit Stilettos zerhacken) und auch sonst wohl selten. Aber es war Liebe auf den ersten Blick, nachdem ich lange gesucht und überlegt habe, was ich mir für ein Abendkleid nähen will. Der Schnitt ist bestellt, morgen gehe ich erst einmal auf Stoffsuche.


Ein khaki Hemdblusenkleid aus dem schönen gekauften Punktestoff. Khaki ist eine der Farben, die mir mit Abstand am besten stehen...und Hemdblusenkleid wünsche ich mir schon lange. Schnitte dazu habe ich bestellt oder sind schon vorhanden. (der unterste Stoff)

Der khakifarbene Jersey in der Mitte könnte sehr gut ein Sommerkleid werden, oder ein Jäckchen. Ein enges Jerseysommerkleid fehlt aber noch im Kleiderschrank...


Aus dem obersten Stoff könnte ich mir ein enges, schlichtes Jerseykleid vorstellen - der ist nämlich schön dick und es zeichnet sich nicht alles darunter ab. Im letzten Jahr habe ich gerne solche engen Kleider getragen - und der Stoff ist zwar gemustert, aber nicht zu wild und in einer sehr schönen Farbe. (McCalls 7085 am liebsten Variante C)


 Dann meine neuste Idee, seit gestern: ich brauche unbedingt so ein Gunnie Sax Hippiekleid. Vielleicht reichen ja die Stoffresten dafür? Auf Pinterest habe ich einige schöne Varianten gesammelt, siehe hier. 

Dazu hätte ich einige rosafarbene kitschige Streublümchen-Stoffreste, die ich unter normalen Umständen nicht tragen würde. Aber bei einem solchen Kleid könnte ich es mir sogar vorstellen...

Und zu guter letzt habe ich am Sonntag einen petrolfarbenen leicht stretchigen Irgendwas-Stoff bekommen. Die Farbe ist so schön und ich könnte mir damit sehr gut ein Vogue 8615-Kleid in der kürzeren Variante vorstellen. Der Schnitt hat mich schon so lange verzaubert und ist eine bestimmt besser sitzende Alternative zum Burda-Prinzessschnitt. Ein wenig stretchig käme mir bei dem Schnitt sehr entgegen, das Kleid ist schon sehr figurnah geschnitten.



Dann ohne viel Trara wären noch gut:
- T-Shirts und Pullis, auch dafür hätte ich genügend Schnitte und teilweise auch Stoffe 

- ein blauer Upcycling-Sommerrock. Der war weiss und das geht mit meinem Essverhalten nicht. Jetzt ist er dunkelblau eingefärbt und gefällt mir sehr, 

- ein oder zwei (kurze) Unterröcke, damit ungefütterte Röcke nicht ihre Komfortzone verlassen

- einen Hoodie hätte ich gerne, Schnitt ist bereits da. Gerne in einer eher schlichten/eleganten Version. Hoodies sind einfach so bequem, warm und passen zu Jeans und Skinnies.

- aus gelbem Leinen vom Schweden ein tolles Hemdblusenkleid! Ist ein Restestoff, aber in einer schönen Farbe. Würde sich auch als "Probekleid" gut eignen, weil die Stoffqualität bestimmt nicht die beste ist.

- einige tolle Rockstoffe habe ich auch hier, vielleicht gibt es doch mal noch einen Trägerrock?

- und natürlich die Stoffwechselkombination, wie hier bereits vorgestellt! 


In einem zweiten Teil stelle ich dann die viel zu zahlreichen Kostümprojekte für das folgende Jahr vor :) und vielleicht erhält auch das Stricken einen eigenen Post, ich kann ja nicht immer nur Socken machen...